Der Wecker piept. 5:30 Uhr. Das grelle Licht des Displays leuchtet in meinem dunklen Zimmer. Verschlafen drücke ich auf „Snooze“ und drehe mich noch einmal um. Richtig einschlafen kann ich nicht mehr. Wenige Minuten später klingelt der Wecker wieder. Jetzt muss ich wirklich aufstehen.
Schnell unter die Dusche, anziehen, ein kurzes Frühstück, viel Zeit bleibt am Morgen nicht. Ein Blick auf die Uhr: 6:15 Uhr. Es ist Zeit loszufahren. Meine Eltern bringen mich zum Bahnhof, der nur fünf Minuten entfernt ist. Noch ist es draußen ruhig, die Straßen sind fast leer.
Ohne Bahn wäre ich abhängig von anderen
Um 6:21 Uhr fährt mein Zug ein. Die Türen öffnen sich mit einem leisen Zischen, und ich steige ein. Viele Plätze sind schon besetzt. Andere SchülerInnen und PendlerInnen sitzen mit müden Gesichtern im Waggon. Manche hören Musik, andere schauen aus dem Fenster oder versuchen noch ein wenig zu schlafen. Die Zugfahrt dauert etwa 35 Minuten. Am nächsten Bahnhof steige ich aus und gehe zur Bushaltestelle. Nach kurzer Zeit kommt der Bus, der mich weitere 15 Minuten Richtung Schule bringt. Wenn ich aussteige, sind es nur noch fünf Minuten zu Fuß, bis ich mein Ziel erreicht habe: die Schule.
Ich bin sehr dankbar für diese unkomplizierte Verbindung. In der Früh funktioniert alles meist reibungslos, und ich muss kaum warten. Am Nachmittag passen die Fahrzeiten manchmal nicht ganz zu meinem Stundenplan. Trotzdem weiß ich: Ohne diese Verbindung wäre es für mich sehr schwierig, jeden Tag pünktlich zur Schule zu kommen, ohne auf andere angewiesen zu sein.
Mobilität bietet Chancen
Öffentliche Verkehrsmittel sind für viele Menschen ein wichtiger Teil des Alltags. Jeden Morgen sehe ich im Zug und im Bus zahlreiche andere Fahrgäste: SchülerInnen, die ebenfalls auf dem Weg zur Schule sind, aber auch Erwachsene, die zur Arbeit fahren.
Dabei wird mir immer wieder bewusst, wie viele Menschen auf diese Möglichkeit angewiesen sind. Nicht jeder hat ein Auto oder kann von jemandem gefahren werden. Busse und Züge sorgen dafür, dass Menschen trotzdem mobil sein können und ihren Alltag bewältigen können.
Leistbar (auch für die Umwelt)
Ich finde es außerdem sehr wichtig, dass die Ticketpreise nicht zu hoch sind. Gerade für SchülerInnen wäre es schwierig, jeden Tag teure Fahrkarten zu bezahlen. Wenn ein Teil der Kosten durch Steuern finanziert wird, bleiben die Preise niedriger und mehr Menschen können öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Das hilft nicht nur den Menschen, sondern auch der Umwelt. Wenn mehr Personen mit Bus oder Zug fahren, sind weniger Autos auf den Straßen unterwegs. Das reduziert Verkehr und schont die Umwelt.
Ohne Zug und Bus wäre mein Alltag deutlich komplizierter. Ich wäre auf andere Menschen angewiesen, um zur Schule zu kommen. Deshalb finde ich es sinnvoll und wichtig, dass Steuergelder auch für öffentliche Verkehrsmittel verwendet werden. Für mich sind sie ein fester Bestandteil meines täglichen Lebens und ermöglichen es mir, jeden Tag zuverlässig zur Schule und wieder nach Hause zu kommen.
Kommentare