Wie Lernen zwar auch nicht super lustig wird, sich aber besser anfühlt

Lernen gehört zum Schulalltag, aber wo anfangen und was bringt wie viel? Viele von uns sitzen ewig vor den Aufgaben und verstehen trotzdem nicht mehr als vorher, und das kann mega frustrierend sein. Darum habe ich mich genauer damit beschäftigt, welche Methoden wirklich helfen und niemand mehr verzweifeln muss.

Schulisches Ziel was man erreicht, Lerntypen, smart und allgemein Sachen die die Schule betreffen (Foto: Devpost (google))

Gut lernen zu können ist manchmal echt schwer, vor allem wenn man eigentlich lieber irgendwas anderes machen würde. Aber ich habe in letzter Zeit gemerkt, dass es ein paar Dinge gibt, die wirklich helfen, damit das Lernen nicht komplett nervt und man sich Sachen schneller merkt.

Aufgräumen

Das Wichtigste für mich ist ein Platz, an dem ich mich wohlfühle. Wenn ich zum Beispiel an meinem Schreibtisch sitze, er aufgeräumt ist und ohne zu viel Zeugs darauf, kann ich mich viel besser konzentrieren. Wenn überall Chaos herrscht, denke ich die ganze Zeit nur daran, dass ich eigentlich aufräumen müsste und nicht an den Stoff.

Auch richtig wichtig ist, dass ich mein Handy weglege. Das klingt mega nervig, aber wenn es neben mir liegt, probiere ich automatisch draufzuschauen, und dann bin ich sofort aus dem Lernen raus. Am besten ist es im anderen Zimmer oder wenigstens auf „Nicht stören“ geschaltet. Dann kann ich mich komplett auf die Sachen konzentrieren, die ich gerade lernen muss.

Einteilung zählt

Ich teile mir den Stoff meistens in kleinere Stücke auf. Wenn ich alles auf einmal machen müsste, würde ich wahrscheinlich sofort aufgeben. Aber wenn ich weiß, dass ich nur ein Kapitel oder nur ein paar Aufgaben machen muss, dann ist es viel einfacher. Dazu mache ich Pausen, so ungefähr alle dreißig bis vierzig Minuten. In der Pause gehe ich kurz herum, trinke etwas oder checke mein Handy, aber nur ganz kurz, damit ich nicht hängenbleibe.

Gesang stört, Videos helfen

Manchmal lerne ich auch mit Musik, wähle aber nur ruhige Lieder ohne Gesang. Wenn jemand singt, höre ich automatisch zu und denke über den Text nach, und das lenkt mich ab. Wenn ich etwas gar nicht verstehe, helfen mir Erklärvideos extrem, weil ich besser lernen kann, wenn jemand es erklärt und ich es sehen kann.

Was auch gut hilft: Dinge laut erklären. Wenn ich so tue, als würde ich jemandem etwas beibringen, merke ich schnell, wo ich noch Fehler mache. Wenn ich mit Freunden lerne, funktioniert das oft noch besser – aber nur, wenn wir uns nicht verquatschen. Zusammenarbeiten kann mega helfen, weil jeder etwas anderes vielleicht besser versteht.

Am wichtigsten ist es aber, ruhig zu bleiben. Lernen klappt nicht, wenn man komplett gestresst oder genervt ist. Wer sich selbst nicht so stark Druck unter Druck setzt und Schritt für Schritt vorgeht, versteht die Sachen viel schneller. So macht Lernen zwar nicht super Spaß, aber es wird auf jeden Fall viel einfacher und das Gefühl danach ist besser.


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