Auf den ersten Blick wirkt Kratos nicht wie ein typisches Vorbild. Er ist brutal, voller Wut und hat eine dunkle Vergangenheit. Doch gerade das macht ihn für mich so besonders. Kratos ist kein perfekter Held, er ist ein gebrochener Mensch, der schwere Fehler begangen hat und mit den Folgen leben muss.
Kratos hat im Laufe seines Lebens alles verloren, was ihm wichtig war. Schuld, Schmerz und Trauer begleiten ihn ständig. Viele Menschen würden daran zerbrechen oder sich komplett der Dunkelheit hingeben. Kratos hingegen kämpft weiter, nicht nur gegen Götter und Monster, sondern vor allem gegen sich selbst. Sein größter Kampf ist der gegen seine eigene Wut. Diese innere Stärke bewundere ich sehr.
Starke Vaterrolle
Besonders emotional finde ich seine Rolle als Vater. Früher ließ Kratos seine Gefühle von Hass und Rache kontrollieren. Doch mit seinem Sohn Atreus versucht er, es besser zu machen. Er will ihn beschützen, ihm Werte vermitteln und verhindern, dass Atreus denselben Weg einschlägt wie er selbst. Auch wenn Kratos oft nicht weiß, wie er Gefühle zeigen kann, beweist er durch seine Taten, dass ihm sein Sohn alles bedeutet.
Kratos zeigt mir, dass die Vergangenheit einen Menschen prägt, aber nicht für immer bestimmen muss, wer man ist. Er übernimmt Verantwortung für seine Fehler und versucht, sich zu verändern, auch wenn es schwer ist und Rückschläge gibt. Genau das macht ihn für mich zu einem Vorbild. Er steht dafür, dass selbst jemand mit einer dunklen Geschichte die Chance hat, besser zu werden. Diese Hoffnung ist etwas sehr Starkes.
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