Ich wache auf, ohne mich unter einer schweren Decke verstecken zu müssen. Durch das offene Fenster kommt warme Luft herein. Ich höre Vögel zwitschern und sehe vom Bett aus das Meer. Für einen Moment bleibe ich einfach liegen und denke mir: Genau dafür bin ich hier.
Es ist ungefähr 11 Uhr. Kein Training, kein Spiel und kein Termin. Nach einer langen Fußballsaison habe ich endlich Zeit.
Zum Frühstück bestelle ich mir etwas zu essen und mache mich danach auf den Weg zum Strand. Dort fahren wir vielleicht mit einem Kajak aufs Wasser oder suchen einfach einen ruhigen Platz zum Entspannen.
Ein Tag voller kleiner Erlebnisse
Was ich auf Hawaii unbedingt machen möchte, ist tauchen. Als Kind habe ich den Film „Findet Nemo“ gesehen und mir oft gedacht, wie es wäre, solche Fische einmal selbst im Meer zu sehen. Vielleicht entdecke ich tatsächlich einen Fisch, der mich an Nemo erinnert.
Natürlich würde ich auch gerne mit meiner Familie Zeit im Wasser verbringen. Ich habe einmal ein Video gesehen, in dem es im Meer sogar ein Trampolin gab. So etwas würde ich unbedingt ausprobieren. Jetski fahren, segeln und vielleicht mit einem Boot hinausfahren gehören für mich ebenfalls dazu.
Wenn ich wieder an Land bin, würde ich Muscheln sammeln und einfach durch den Sand gehen. Ich brauche im Urlaub nicht ständig ein neues Programm. Manchmal reicht es mir, in der Sonne zu liegen und nichts zu müssen.
Sonne, Essen und ein Film
Nach dem Strand würde ich duschen und später gemeinsam mit meiner Familie etwas richtig Gutes essen. Für mich gehört gutes Essen einfach zu einem gelungenen Urlaub dazu.
Danach würde ich mich noch einmal in die Sonne legen. Einfach daliegen, die Wärme spüren und abschalten. Irgendwann würde ich wahrscheinlich einschlafen, wieder aufwachen und noch etwas essen.
Am Abend würde ich einen Film anschauen. Wenn er fertig ist, gehe ich ins Bett und höre noch eine Weile dem Meer zu. Dieses Geräusch, wenn die Wellen immer wieder an den Strand kommen, stelle ich mir als perfekten Abschluss des Tages vor.
Warum eigentlich Hawaii?
Meine Idee für Hawaii kommt vor allem von Videos. Schon als Kind habe ich viele YouTuber gesehen, die in Amerika oder auf Hawaii waren. Ich fand die Landschaft, das Meer und das warme Wetter beeindruckend. Dadurch entstand bei mir irgendwann der Wunsch, selbst einmal dorthin zu reisen.
Auch Amerika selbst interessiert mich. Ich kenne zum Beispiel die Videos von Nader Jindaoui und den Spruch „I am from Bosnia, take me to America“. Amerika hat für mich einfach einen besonderen Namen. Wenn ich daran denke, habe ich sofort Bilder von großen Städten, Sport und vielen verschiedenen Orten im Kopf.
Trotzdem würde ich Hawaii wählen. Die Malediven finde ich zwar ebenfalls schön, aber Hawaii würde mich wegen der Mischung aus Meer, Natur und verschiedenen Aktivitäten mehr reizen.
Reisen in der Zukunft
Bis ich 24 bin, könnte sich auch das Reisen verändert haben. Elektroautos, selbstfahrende Fahrzeuge und neue Verkehrsmittel könnten dann noch viel stärker verbreitet sein. Bei einem selbstfahrenden Auto ohne Lenkrad wäre ich allerdings eher vorsichtig. Ich möchte beim Fahren selbst die Kontrolle behalten.
Auch Nachtzüge könnten in Zukunft eine größere Rolle spielen. Die Europäische Kommission plant, wichtige Bahnstrecken in Europa bis 2040 für Geschwindigkeiten von mindestens 160 km/h auszubauen.
Nach Hawaii würde ich trotzdem mit dem Flugzeug fliegen. Für andere Reisen könnte ich mir einen Nachtzug gut vorstellen.
Was meine Tante dazu sagt
Meine Tante hat einmal zu mir gesagt: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“
Dieser Satz passt für mich auch zu meinem Traumurlaub. Wenn ich später als Fußballprofi wenig freie Zeit habe, möchte ich die Zeit mit meiner Familie nicht immer auf irgendwann verschieben. Vielleicht ist genau das am Ende wichtiger als die Villa, der Strand oder das perfekte Wetter.
Denn wenn ich mir meinen Traumurlaub wirklich vorstelle, sehe ich keine Luxuswerbung. Ich sehe meine Familie, das Meer, warme Luft und einen Abend, an dem ich einschlafe und nur noch das Rauschen der Wellen höre.
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