Mein Tanghulu-Test: Viel Zucker, wenig Begeisterung

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TOP 25 Autorin
Volontärin · GRG10 Laaerberg Gymnasium
31.08.2026
3 Min.

Auf TikTok sieht Tanghulu perfekt aus: glänzende Früchte, eine dünne Zuckerschicht und ein lautes Knacken beim Reinbeißen. Ich wollte wissen, ob der chinesische Food-Trend wirklich so gut schmeckt, wie er aussieht – und habe ihn selbst ausprobiert. Das Ergebnis hat mich nicht sonderlich überzeugt.

Tanghulu mit verschiedenen Früchten: Sieht gut aus, meines war aber nicht so lecker. (Foto: Unsplash)

Die Erdbeere steckt auf dem Holzspieß, daneben glänzen die Weintrauben. Vorsichtig tauche ich die erste Frucht in den heißen Zucker. Genau so habe ich Tanghulu schon unzählige Male auf TikTok und in Mukbangs gesehen – eine dünne, glänzende Zuckerschicht, die beim Reinbeißen laut knackt. Ich bin gespannt, ob der chinesische Snack wirklich so gut schmeckt, wie er in den Videos aussieht. Da ich Tanghulu vorher noch nie gegessen hatte, wollte ich den Food-Trend unbedingt selbst ausprobieren.

Tanghulu ist ein traditioneller Snack aus China, bei dem Früchte mit einer harten Zuckerschicht überzogen werden. Für meinen Versuch habe ich mich für Erdbeeren und Weintrauben entschieden. Dann lege ich mal los:

Zutaten

  1. Erdbeeren
  2. Weintrauben
  3. Zucker
  4. Wasser
  5. Holzspieße

Zubereitung

Zuerst habe ich die Erdbeeren und Weintrauben gewaschen und anschließend sehr gut abgetrocknet. Das war wichtig, damit die Zuckermasse später gut an den Früchten haften konnte. Danach habe ich die Früchte auf Holzspieße gesteckt.

Für die Zuckerschicht habe ich Zucker mit etwas Wasser in einem Topf erhitzt. Ich musste dabei etwas warten, bis der Zucker geschmolzen war und eine klare, flüssige Masse entstanden war. Als die Zuckermasse fertig war, habe ich die Früchte vorsichtig darin eingetaucht. Dabei war ich etwas nervös, weil der Zucker sehr heiß war. Gleichzeitig war ich gespannt darauf, ob mein Tanghulu am Ende genauso aussehen würde wie in den Videos.

Nachdem ich die Früchte mit Zucker überzogen hatte, legte ich die Spieße zum Abkühlen hin. Ich wartete, bis die Zuckerschicht hart geworden war. Schon beim Anschauen merkte ich allerdings, dass mein Ergebnis etwas anders aussah als das Tanghulu, das ich bisher auf Social Media gesehen hatte.

Das Ergebnis und meine Bewertung

Als die Zuckerschicht fest war, kam endlich der Moment, auf den ich gewartet hatte: das Probieren. Ich hatte erwartet, dass die dünne Zuckerschicht beim ersten Biss laut knacken würde, so wie ich es aus den Mukbangs kannte. Doch bei meinem Tanghulu war das ganz anders. Die Zuckerschicht war sehr hart und ließ sich nicht so leicht zerbrechen.

Auch geschmacklich war ich enttäuscht. Mir hat das Tanghulu überhaupt nicht geschmeckt. Ich fand den Trend ehrlich gesagt ziemlich overrated, weil es für mich im Grunde nur Obst mit sehr viel Zucker war. Besonders überrascht hat mich der Unterschied zu den Videos. Dort sah die Zuckerschicht dünn, glänzend und zerbrechlich aus. Bei meinem Tanghulu war sie dagegen deutlich dicker und härter.

Vielleicht habe ich zu viel Zucker verwendet oder die Zuckermasse nicht ganz richtig zubereitet. Dadurch war mein Ergebnis wahrscheinlich nicht so, wie es eigentlich sein sollte. Ich glaube deshalb auch, dass mein Versuch nicht unbedingt gezeigt hat, wie Tanghulu normalerweise schmeckt.

Insgesamt war die Zubereitung zwar ziemlich einfach und man braucht nur wenige Zutaten. Trotzdem konnte ich nach meinem Versuch den großen Hype um Tanghulu nicht wirklich verstehen. Ich würde es deshalb nicht weiterempfehlen. Trotzdem hat es Spaß gemacht, den Food-Trend selbst auszuprobieren. Vor allem habe ich dabei gemerkt, dass nicht alles, was auf Social Media perfekt aussieht, in echt genauso gut funktioniert oder schmeckt.

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