Mein Tag im Family Park: Vom Apfelflug zum Götterblitz

Kein Profil-Bild gefunden.
28.08.2026
3 Min.
Meine Freunde und ich trinken gemeinsam Slushys. (Foto: Julia Jovanovic)

„Noch einmal!“, rufe ich meiner Freundin zu, während wir aus dem Stellarium steigen. Wir lachen noch immer und singen weiter „Dynamite“ von BTS. Eigentlich waren wir beide ziemlich nervös gewesen. Aber gemeinsam war die Angst plötzlich halb so schlimm.

Wenn ich heute an den Family Park in St. Margarethen im Burgenland denke, denke ich genau an solche Momente. An viel zu heiße Tage, nasse Pullover, lautes Lachen und einen Slushy mit Freunden. Manchmal sind es eben nicht die großen Ereignisse, an die man sich später erinnert.

Vom Apfelflug zum Götterblitz

Mein erster Besuch im Family Park war in der ersten Klasse. Damals war ich noch vorsichtig und bin hauptsächlich mit dem Apfelflug gefahren. Achterbahnen waren für mich eher etwas, das ich mir von unten angeschaut habe.

Heute, in der achten Klasse, sieht das ganz anders aus. Dieses Jahr bin ich wieder mit meinen Freunden in den Family Park gefahren und habe mich auf Fahrgeschäfte getraut, die ich früher niemals ausprobiert hätte.

Eines davon war Stellarium. Gemeinsam mit meiner Freundin bin ich zum ersten Mal damit gefahren. Wir waren beide nervös und haben, um unsere Angst zu überwinden, Lieder gesungen, unter anderem „Dynamite“ von BTS. Am Ende mussten wir vor allem lachen.

Auch der Götterblitz ist mir im Gedächtnis geblieben. Er war meine erste Achterbahn und irgendwie auch ein kleines Zeichen dafür, wie sehr ich mich in den letzten Jahren verändert habe.

Damals der Apfelflug, heute der Götterblitz.

Heiß, nass und trotzdem perfekt

Der Tag selbst war heiß. Sehr heiß. Trotzdem haben wir jede Gelegenheit genutzt, um gemeinsam Spaß zu haben. Bei den Wasserfahrgeschäften wurden wir komplett nass, was bei den Temperaturen sogar ziemlich angenehm war.

Später wartete ich ungefähr eine Stunde auf meine anderen Freunde. Währenddessen stellte ich mich bei der Biberbahn unter – eigentlich nur, um im Schatten zu sein. Am Ende wurde ich dort trotzdem wieder komplett nass.

Eigentlich hätte mich das ärgern können. Tat es aber nicht. Wir waren schließlich den ganzen Tag unterwegs, hatten Spaß und konnten gemeinsam lachen.

Wenn man darüber nachdenkt, sind genau solche Momente wahrscheinlich die, die einen Ort besonders machen. Nicht unbedingt das größte oder aufregendste Fahrgeschäft, sondern das, was man mit den Menschen erlebt, die dabei sind.

Dieses Jahr hatte ich im Family Park besonders viel Spaß, weil ich den Tag mit Freunden verbringen konnte, mit denen ich gemeinsam lachen, fahren und einfach eine gute Zeit haben konnte.

Ein Ort, der Erinnerungen sammelt

Vielleicht ist das auch das Besondere am Älterwerden: Man besucht denselben Ort Jahre später und merkt plötzlich, dass man selbst nicht mehr derselbe Mensch ist.

Der Family Park hat sich für mich dadurch fast wie ein kleiner Vergleich zwischen erster und achter Klasse angefühlt. Damals vorsichtig, heute bereit, Neues auszuprobieren. Damals Apfelflug, heute Götterblitz. Damals vielleicht ein bisschen langweilig, heute ein Lachflash nach dem anderen.

Und vielleicht werde ich mich in ein paar Jahren gar nicht mehr an jede einzelne Fahrt erinnern. Aber ich werde mich wahrscheinlich an diesen heißen Tag erinnern, an meine Freundin im Stellarium, an unsere Lieder gegen die Angst und daran, wie wir bei der Biberbahn wieder einmal komplett nass wurden.

Deshalb ist der Family Park für mich mehr als nur ein Freizeitpark. Er ist ein Ort, an dem sich Erinnerungen sammeln.

Burgenland Tourismus Logo

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch den Burgenland Tourismus.

Kommentare