Großer Erfolg für Bulgarien: Der Popsong „Bangaranga“ der bulgarischen Sängerin DARA sorgte mit seiner optimistischen Botschaft für große Begeisterung auf der europäischen Musikszene. Der Eurovision Song Contest, kam dieses Jahr auch Wien. Zwar waren viele Auftritte sehr gut, doch besonders die dynamische Bühnenpräsenz DARAs schien die gesamte Wiener Stadthalle zu elektrisieren. Mit ihrer beeindruckenden Performance und der Mischung aus modernem Pop und bulgarischen Einflüssen begeisterte sie sowohl das Publikum als auch die Jury.
Ein erstaunlicher Erfolg
Der erste Platz ist ein gewaltiger Erfolg, nicht nur für die Sängerin selbst, sondern auch für ganz Bulgarien. Das Land nimmt seit 2005 am Eurovision Song Contest teil, konnte den Wettbewerb bislang jedoch noch nie gewinnen. Umso historischer ist DARAs Sieg.
Besonders beeindruckend war außerdem der deutliche Vorsprung, mit dem sie gewann. Mit insgesamt 516 Punkten ließ DARA die Konkurrenz um das zweitplatzierte Israel klar hinter sich und wurde sofort zum Gesprächsthema Nummer eins. Auch Tage nach dem Finale berichten bulgarische Medien noch ausführlich über ihren Erfolg.
DARA erreicht die Herzen der Menschen
Wie groß die Begeisterung im Land wirklich ist, zeigte sich auch am 17. Mai: Als DARA am Sonntagabend gegen 18 Uhr am Sofioter Flughafen ankam, wurde sie dort von hunderten Fans empfangen und gefeiert.
Dass der Sieg die Menschen immer noch begeistert, merkt man auch Abend im Zentrum Sofias. Es wird der Sieg gefeiert mit einem Konzert von DARA. In der Stadt herrscht Festivalstimmung und besonders die jungen Leute feiern DARA bei ihrem Auftritt wie einen Star.
Für viele Bulgaren ist dieser Sieg nicht nur ein musikalischer Erfolg. Viele freuen sich vor allem darüber, dass Bulgarien dadurch europaweit stärker wahrgenommen wird. Außerdem hat DARA mit „Bangaranga“ gezeigt, dass auch bulgarische Popmusik internationale Aufmerksamkeit bekommt.
„Bangaranga“ überall
In den letzten Tagen hört man „Bangaranga“ gefühlt überall: in Shops, in Autos oder in Restaurants. Auch in meiner Klasse summt ständig jemand die Melodie vor sich hin.
Mittlerweile scheint fast das ganze Land den Song auswendig zu kennen. Und falls ihn doch noch jemand nicht gehört haben sollte, sorgen Bulgaren schnell dafür, dass sich das ändert.
Ich selbst kriege das Lied nicht aus dem Kopf. Es ist ein richtiger Ohrwurm, aber ein solcher, den man nicht unbedingt loswerden will, weil er die Begeisterung unseres Landes in sich trägt.
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