Mein Vorbild im Umgang mit Geld sind meine Eltern. Schon als ich klein war, haben sie mir beigebracht, wie wichtig ein guter und bewusster Umgang mit Geld ist. Wir haben zuhause offen darüber gesprochen, dass Geld nicht einfach „da“ ist, sondern dass man dafür arbeiten muss.
Mit Fleiß und Geduld zum Eigenheim
Ich bewundere meine Eltern sehr, weil sie aus einfachen Verhältnissen stammen und sich dennoch alles selbst erarbeitet haben. Ihr Weg war nicht leicht, und sie mussten auf vieles verzichten. Trotzdem gaben sie niemals auf. Sie schafften es durch harte Arbeit bereits in jungen Jahren, ihr eigenes Haus zu bauen, in dem wir heute noch wohnen. Das beeindruckt mich. Sie zeigten mir, dass Fleiß und Geduld viel bewirken können. Uns fehlt es an nichts, und ich bin dankbar, dass sie mir durch ihre Disziplin immer alles ermöglichen konnten.
Von ihnen habe ich gelernt, zu sparen und nicht alles sofort auszugeben, nur weil ich es gerade haben möchte. Ich bekomme Taschengeld und lege immer einen großen Teil davon zur Seite. Nur einen kleineren Teil gebe ich aus. Früh meine Eltern mir bei: bevor ich etwas kaufe, muss ich das nötige Geld haben. Auf Ratenzahlungen oder Kredite verzichte ich gänzlich.
Wie effektiv Sparen wirklich ist
Als Spar-Challenge schreibe ich mir Dinge, die ich kaufen möchte, auf eine Liste. Wenn ich sie nach ein oder zwei Monaten immer noch wirklich haben will, dann kaufe ich sie. Oft merke ich nach einer Zeit aber, dass ich sie eigentlich doch gar nicht brauche. So gebe ich mein Geld gezielt nur für Sachen aus, die mir langfristig Freude bereiten oder sinnvoll sind.
Ein konkretes Beispiel ist mein zweites Handy. Das habe ich mir komplett selbst gekauft. Ich habe mehrere Monate dafür gespart und bewusst auf andere Dinge verzichtet. In der Zeit habe ich gemerkt, wie stolz es einen macht, wenn man sich etwas durch Geduld und Disziplin selbst erfüllen kann. Es fühlt sich ganz anders an, als wenn man etwas einfach bekommt.
Außerdem versuche ich, meine Einkäufe nur mit Bargeld zu bezahlen. Das Bargeld hilft mir, meine Finanzen genau im Überblick zu behalten. Wenn ich einen 10€ Schein in meiner Brieftasche habe, kann ich auch nur genau 10€ ausgeben. Mit meiner Karte zahle ich wirklich nur online, wenn es eben nicht anders geht. Aber auch da überweise ich monatlich einen gewissen Betrag auf ein Sparkonto.
Oft hilft schon der Blick auf den Kilopreis
Meine Eltern haben immer darauf geachtet, Angebote zu nutzen und nichts zu verschwenden. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, Preise zu vergleichen und nicht unüberlegt einzukaufen. Zum Beispiel schaut man eher auf den Kilo- als auf den Einzelpreis, um kosteneffizient einzukaufen. Seitdem achte auch ich darauf, bewusster einzukaufen und mein Geld nicht leichtfertig auszugeben.
Durch meine Eltern habe ich verstanden, dass ein guter Umgang mit Geld viel mit Verantwortung zu tun hat. Man muss nicht reich sein, um klug mit Geld umzugehen. Viel wichtiger ist es, diszipliniert zu sein und seine Ziele im Blick zu behalten. Genau das möchte ich auch in Zukunft beibehalten.
Kommentare