Stell dir vor: Jeden Tag verbringen wir Stunden mit dem Handy, scrollen durch Feeds, teilen Daten, ohne lange nachzudenken und merken kaum, wie sehr uns diese digitale Sucht im Griff hat. Gibt es inmitten all dieser Versuchungen überhaupt noch jemanden, der bewusst einen anderen Weg geht?
Mein digitales Vorbild
Meine digitale Inspirationsquelle? Das ist eine Frage, die für mich nicht allzu leicht zu beantworten ist. Du fragst dich jetzt bestimmt, wieso? Heutzutage ist es schwer, ein richtiges Vorbild für die Nutzung der digitalen Welt zu finden. Das Handy und alles rundherum ist für uns wie eine Sucht. Nicht nur für uns Schüler, auch für erwachsene Personen ist es schwer, der Versuchung fernzubleiben. Unter all den Nutzern ist es nicht so leicht, jemanden zu finden, der den richtigen Umgang weiß oder der es sogar schafft, komplett zu widerstehen.
Gibt es wirklich noch Leute, die der Versuchung widerstehen können?
Nach langem Überlegen ist mir eine Person eingefallen. Sabrina Fröhlich weiß nicht nur, wie man mit der digitalen Welt umgehen sollte, sondern brachte mir als meine Tante auch viele Skills und Tricks für die Nutzung bei. Sabrina ist 35 Jahre alt und arbeitet an einer Schule für Beeinträchtigte. Nicht nur in ihrer Arbeit, sondern auch in ihrer sozialen Umgebung nutzt sie die digitale Welt und hinterfragt sie auch.
Ihr Bekanntenkreis besteht aus Fotografen, Online-Marketern, Websitegestaltern, Videografen und vielem mehr. Nach langer alltäglicher Nutzung begann Sabrina, ihren Umgang zu hinterfragen. Warum gebe ich Fremden unwissend meine Daten? Was haben sie damit vor? Wie beeinflussen mich digitale Plattformen? Warum verfalle ich einer Art Sucht? Sie war schon immer neugierig, und das Gute an ihr ist, dass sie nichts lieber tut, als ihre Überlegungen und Resultate zu teilen.
Vom Konsum zur Achtsamkeit
Der interessanteste Tipp meiner Tante an mich war es, meinen Datenschutz zu hinterfragen und die Passwortwahl genauer zu nehmen. Sie gab mir also Methoden, wie ich mich sicherer im Netz bewegen kann. Sie zeigte mir auch, wie abhängig wir wirklich von den Medien und den Bildschirmen sind. Mich hat nicht nur das inspiriert, mich inspiriert auch die generelle Nutzung von ihr, trotz der täglichen Versuchungen und der digitalversäuchten Umgebung. „Ich kann einfach mal abschalten und das Handy zur Seite legen, ich weiß genau, dass ich nichts verpasse, genau im Gegenteil, ich verpasse eher etwas in der echten Welt.“
Genau diese Worte machten mich nachdenklich und wer weiß, dich vielleicht jetzt auch. Möglicherweise wirst du selbst irgendwann zum digitalen Vorbild. Beginne einfach, die digitale Welt mehr zu hinterfragen und was hinter deinen Taten im Netz steckt.
Kommentare