Bad Bunny wurde 1994 in Puerto Rico geboren und hatte schon immer eine Leidenschaft für Musik. Spätestens seit seinem Album YHLQMDLG (2020) gehört er zu den wichtigsten Latin-Pop-Künstlern. Seine erfolgreichsten Songs sind „DÁKITI“, das zu den meistgestreamten Liedern überhaupt zählt, und „I Like It“, sein erster Nummer-1-Hit in den USA, der gleichzeitig als sein internationaler Durchbruch gilt. Er hat mir gezeigt, dass Musik viel mit Emotionen zu tun hat, denn ich verstehe zwar nicht was er sagt, jedoch liebe ich seine Musik.
Bad Bunny ist nicht nur ein sehr talentierter Rapper, sondern setzt sich auch gegen Ungleichheiten ein. Er äußert sich öffentlich zur politischen Lage in seinem Heimatland Puerto Rico und setzt sich für Frauenrechte sowie LGBTQ+-Rechte ein. Diese Themen behandelt er auch in seinen Songtexten und sie spielen eine wichtige Rolle bei seinen Auftritten.
Liebe statt Hass
Mit seinem Statement „The only thing more powerful than hate is love“ trat Bad Bunny dieses Jahr auf der Super-Bowl-Bühne auf. Sein Auftritt wurde von vielen Beobachtern als politische Botschaft verstanden, da Lateinamerika und gesellschaftliche Spaltungen im Mittelpunkt standen. Während seines Auftritts wurde er von Lady Gaga, Ricky Martin und vielen weiteren Künstlern unterstützt.
Dem Präsidenten der USA, Donald Trump, gefiel die Show jedoch nicht. Seiner Meinung nach ergebe es keinen Sinn, einen nicht englischsprachigen Musiker auf eine so große Bühne zu holen. Laut ihm war der Auftritt „eine Ohrfeige für die USA“. Vielleicht steckt hinter dieser Kritik auch etwas anderes, denn Bad Bunny hat sich bereits in der Vergangenheit gegen die Einwanderungspolitik von Donald Trump geäußert. Die Show wurde von über 128 Millionen Menschen angesehen und gehört damit zu den vier meistgesehenen Halbzeitshows überhaupt. Ich fand dass die Show sehr locker und modern gewirkt hat.
Korruption und soziale Ungleichheit
Benito Antonio Martínez Ocasio ist einer der einflussreichsten Musiker unserer Zeit, da er seine Reichweite nutzt, um auf die Situation in Puerto Rico, Korruption, soziale Ungleichheit und Frauenrechte aufmerksam zu machen. Ich denke dass ein Musiker in der heutigen Kultur viel mehr mitbringen muss als nur gute Musik und Bad Bunny ist meiner Meinung nach das Gesamtpaket.
Fun Fact: Adam Sandler fand Bad Bunny so lustig, dass er ihm eine Rolle in seinem Film Happy Gilmore 2 gegeben hat.
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