Wie würdest du die Zeit vor der Matura in einem Wort beschreiben?
Intensiv. Man denkt fast den ganzen Tag nur noch an Prüfungen, Lernen und Noten.
Gab es einen Moment, in dem du am liebsten alles hingeworfen hättest?
Ja, besonders nach langen Lerntagen. Manchmal war ich einfach müde und hatte das Gefühl, dass mein Kopf nichts mehr aufnehmen kann.
Was war die ungewöhnlichste Art, wie du gelernt hast?
Ich habe tatsächlich manchmal beim Spazierengehen laut Zusammenfassungen gesprochen oder Vokabeln mit Musik gelernt. Das hat überraschend gut funktioniert.
Welche Frage hat dich während der Matura am meisten genervt?
Definitiv: „Und, bist du schon fertig mit Lernen?“ Man hat eigentlich nie das Gefühl, wirklich fertig zu sein.
Wie hat sich der Stress körperlich bemerkbar gemacht?
Ich habe schlechter geschlafen und war oft sehr nervös. Vor Prüfungen war ich manchmal schon in der Früh komplett angespannt.
Gab es trotzdem auch lustige Momente?
Ja, vor allem mit Freund:innen. Kurz vor Prüfungen haben wir oft gemeinsam gelernt und zwischendurch viel gelacht. Das hat den Druck etwas leichter gemacht.
Hattest du Angst vor der Zukunft nach der Schule?
Schon ein bisschen. Nach der Matura muss man plötzlich wichtige Entscheidungen treffen und das kann ziemlich überfordernd sein.
Was hat dir in stressigen Situationen am meisten geholfen?
Pausen, Musik und Gespräche mit Freund:innen. Man merkt dann, dass man mit seinen Sorgen nicht allein ist.
Hat dich die Matura auch persönlich verändert?
Ja, ich bin organisierter geworden und kann mittlerweile besser mit Druck umgehen als früher.
Welchen Tipp würdest du zukünftigen Maturant:innen geben?
Nicht versuchen, alles perfekt zu machen. Es ist wichtig, genug Pausen zu machen und sich nicht komplett zu überfordern.
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