Für Menschen die nichts mit Metal und dessen verschiedenen Subgenres am Hut haben, ist eigentlich alles „Heavy Metal“. Sie verbinden es mit Wut, schwarzer Kleidung und Growlen.
Jedoch ist schon lange durch Studien bewiesen, dass Metal-Hörer durch diese Musik sogar Entspannung finden, dadurch Stress abbauen und mit negativen Emotionen besser umgehen können.
Viele Subgenres
Metal besteht zudem nicht immer aus den gleichen Sounds. Es gibt viele Subgenres (die berühmtesten sind Heavy, Trash, Nu, Death, Black und andere) und ist damit ziemlich vielfältig. Ich würde sagen, dass für fast alle etwas dabei ist, da die Auswahl von Melancholie bis zu „Extremität“ breit gefächert ist.
Falsche Vorurteile
Oft bekommt man auch zu hören, dass Metal-Fans bösartig und „gefährlich“ seien. Da muss ich persönlich schonmal widersprechen, aber nicht nur ich:
Bei meiner Recherche hab ich herausgefunden, dass sogar Forschungen ergaben, dass Metal-Hörer negative Gefühle durch die Konfrontation mit „wilden“ Themen abbauen können. Nebenbei wird die Metal-Community als unterstützend mit viel Zusammenhalt beschrieben, das zeigt sich sehr oft auf Festivals und Konzerten, aber auch im Privaten.
Auch aus meiner Erfahrung sind diese Leute oft die freundlichsten und offensten Menschen die man kennen lernen kann.
Das typische Satanismus-Klischee, ihr ständiger Begleiter, stimmt auch das nicht ganz. Die Symbolik wurde früher (ich denke so um die 80s/90s) eher als Provokation genutzt, und nur ein kleiner Teil des Black-Metal Genres setzte sich wirklich damit auseinander.
Seit ich Teil der Metal- und Rock-Szene bin, bin ich glücklich darüber und stolz drauf. Weil die Musik und der Style meinen Geschmack treffen, und wegen der Menschen, die ich so kennenlerne.
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