Lernen gehört zum Schulalltag. Ich habe in den letzten Jahren verschiedene Methoden ausprobiert und gemerkt, dass ein paar einfache Regeln wirklich den Unterschied machen. Hier sind meine drei Grundregeln, die mir beim Lernen am meisten helfen.
„Handy weg!“
Wenn du schon mehrere Artikel übers Lernen gelesen hast, kennst du diesen Tipp bestimmt, und das zu Recht. Schon eine kleine Mitteilung kann die Konzentration komplett zerstören. Schalte daher den „Nicht stören“-Modus auf deinem Handy ein. Das klingt simpel, wirkt aber Wunder.
Belohnung und Rhythmus
Lernen ist keine Strafe und es sollte sich auch nicht so anfühlen. Stundenlanges Pauken ohne Pause bringt selten Erfolg. Ich habe eine Lösung gefunden, die für mich die Motivation und Struktur verbindet: die App „Plantie“. Sie ist kostenlos im App Store erhältlich und hilft dabei, etwa den bekannten 50:10-Rhythmus einzuhalten, also 50 Minuten Lernen, 10 Minuten Pause. Nach jeder Lerneinheit bekommst du virtuelle Münzen, mit denen du neue „Plants“ kaufen kannst. Klingt spielerisch, funktioniert aber wirklich.
Das Ziel mit Zeitlimit vor Augen zu haben, motiviert mich deutlich mehr, als die Angst vor der Prüfung.
Nun das wichtigste: Versuch nicht, alles mögliche zu lernen.
Viele Lehrer geben in der Woche vor dem Test subtile Hinweise, was wirklich wichtig ist – achte einmal bewusst darauf.
So oder so fasse ich den Stoff in einer Stichpunktliste mit Unterpunkten zusammen oder erstelle eine Mindmap. So erkenne ich Zusammenhänge und merke mir die Inhalte leichter, weil das Gehirn besser arbeitet, wenn es Verbindungen zwischen den Themen herstellen kann. So kannst du auch kurz vor der Prüfung nochmal alles wiederholen, ohne riesige Aufsätze mit dir rumzuschleppen.
Was (fast) alle falsch machen
Warum kurz vor dem Test oder der Schularbeit Stress haben, wenn du stattdessen einfach nur wiederholen könntest? Auch wenn die genannten Methoden hilfreich sind, können sie allein das Spiel nicht gewinnen.
Willst du wirklich gute Noten schreiben, kannst du dich nicht das ganze Jahr über zurücklehnen. Egal, wie schlau du bist, den Stoff von mehreren Monaten in wenigen Tagen ins Gehirn zu pressen, funktioniert einfach nicht.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Prüfungsphase ist viel entspannter, wenn ich den Stoff nur noch auffrischen muss. So verbinde ich das Wissen aus dem Unterricht mit den Infos aus dem Buch, und das ganz ohne Nachmittage voller Stress. Wenn du das mit etwas Motivation und meinen Tipps kombiniert, steht einem erfolgreichen Schuljahr kaum noch etwas im Weg.
Fazit
Lernen muss nicht mühsam sein. Wer früh anfängt, sich auf das Wesentliche konzentriert und eine eigene Routine findet, lernt entspannter – und erfolgreicher.
Ich hoffe, meine Tipps helfen dir, genau das für dich umzusetzen.
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