Am liebsten lerne ich ganz gemütlich auf der Couch, natürlich mit ein paar Snacks in Reichweite. So macht das Lernen gleich viel mehr Spaß, als wenn ich stundenlang mit schlechter Haltung am Schreibtisch sitze. Die Snacks motivieren mich zusätzlich und dienen mir gleichzeitig als kleine Belohnung. Immer, wenn ich zum Beispiel eine Seite geschafft habe, gönne ich mir drei Gummibärchen.
Farben können helfen
An alle visuellen Lerntypen: Verwendet Farben! Wenn eure Zusammenfassung aussieht wie ein Regenbogen-Unfall, habt ihr alles richtig gemacht. Farben helfen enorm dabei, Inhalte besser zu strukturieren und bestimmte Themenabschnitte klar zuzuordnen. Sobald ich an eine bestimmte Farbe denke, habe ich automatisch das dazugehörige Thema im Kopf, wie eine mentale Abkürzung direkt ins Langzeitgedächtnis.
Eine weitere Methode, die für mich ein absoluter Game-Changer war, ist früh genug mit dem Lernen zu beginnen. Lieber lerne ich eine Woche lang täglich nur 20 Minuten, als dass ich einen ganzen Nachmittag opfere. Für einen langen Lernmarathon fehlen mir sowohl Konzentration als auch Motivation. Mit kurzen Einheiten vermeide ich außerdem unnötigen Stress, Kopfschmerzen und spontane impulsive Putz- oder Umräumaktionen, die plötzlich viel verlockender erscheinen als der Lernstoff.
Lernumgebung ist wichtig
Für manche funktioniert die Couch perfekt, andere brauchen einen aufgeräumten Schreibtisch, eine ruhige Ecke oder sogar ein Café, um konzentriert zu bleiben. Wichtig ist, herauszufinden, wo wir uns am wohlsten fühlen und am besten fokussieren können. Schon kleine Anpassungen, wie eine angenehme Beleuchtung, ein Timer für Lernphasen oder leise Hintergrundmusik, können einen großen Unterschied machen und das Lernen deutlich entspannter gestalten.
Lernen kann nerven, das wissen wir alle. Aber mit den richtigen Methoden lässt sich die Qual auf ein Minimum reduzieren und manchmal macht es sogar richtig Spaß.
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