Lernen? So findest du die für dich passende Methode

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Volontärin · BRG Kufstein
11.11.2025
2 Min.

Du fragst dich immer wieder, warum du dich beim Lernen nicht konzentrieren kannst? Dann ist dieser Artikel genau der richtige für dich! Obwohl du mehrere Stunden vor den Büchern und Heften sitzt, bleibt der Lerneffekt gering. Wir werden für dich mithilfe von Fragen, die Schüler des BG/BRG Kufstein beantwortet haben, dieses Problem lösen.

Schüler beim Lernen: Bei manchen klappt es gemeinsam besser, andere lernen liber allein. (Foto: Shutterstock)

Alleine oder mit Freunden: was funktioniert wirklich?

Hast du schon einmal versucht, allein zu lernen, und dachtest dann: Mit Freunden wäre es vielleicht einfacher gewesen? Hanna und Laura (beide 6D) kennen dieses Gefühl. Beide sagen: Alleine können sie sich am besten konzentrieren. Trotzdem lernen sie ab und zu in der Gruppe, besonders, wenn etwas unklar ist. Das zeigt: Manchmal hilft die Gemeinschaft, schwierige Inhalte zu verstehen, während man ansonsten am besten ungestört arbeitet.

Lernort: Wo klappt es am besten?

Vielleicht merkst du selbst, dass der Ort, an dem du lernst, einen großen Unterschied macht. Hanna arbeitet am liebsten am Küchentisch, Laura am Schreibtisch. Ein unruhiger Ort, zu viel Ablenkung oder fehlendes Licht können die Konzentration deutlich senken. Es lohnt sich also, den perfekten Lernort für sich zu finden. Einen, der dich fokussiert, aber nicht zu starr ist.

Nicht jede Lernmethode passt zu jedem

Fragst du dich, warum du trotz stundenlangem Lernen wenig behältst? Die Methode kann entscheidend sein. Laura erstellt Zusammenfassungen, um den Stoff wirklich zu verstehen. Hanna lernt Mathematik lieber, indem sie Beispiele genau durchgeht, während sie in Sprachen den Stoff öfter wiederholt. Dein Gehirn merkt sich Inhalte besser, wenn die Lernmethode zu dir passt. Probiere ruhig verschiedene Wege aus, bis du den für dich passenden findest.

Tageszeit: Wann arbeitet dein Gehirn am besten?

Hast du schon einmal bemerkt, dass du morgens kaum etwas aufnimmst, aber nachmittags richtig produktiv bist? Hanna ist vom Nachmittag bis in den Abend hinein am leistungsfähigsten, Laura konzentriert sich besonders zwischen 16 und 20 Uhr. Wer seine produktivsten Zeiten kennt, kann sie gezielt zum Lernen nutzen statt sich zur falschen Zeit durch endlose Seiten zu quälen.

Snacks und Pausen: Energie für dein Gehirn

Und was ist mit kleinen Snacks oder Getränken? Hanna verzichtet lieber auf Essen beim Lernen, während Laura gerne Tee trinkt. Vielleicht bist du wie Hanna, dann solltest du lernen, wenn du wach bist, oder wie Laura, die ein Getränk braucht, um konzentriert zu bleiben. Auch kleine Pausen wirken wie Wunder für die Leistungsfähigkeit.

Fazit

Lernen ist sehr individuell. Was für Hanna funktioniert, muss für dich nicht unbedingt passen. Wichtig ist: Finde deinen optimalen Lernort, deine Methode, deine Tageszeit und achte auf Pausen oder kleine Snacks. Scheue dich auch nicht davor, ab und zu in der Gruppe zu lernen, besonders, wenn etwas unklar ist. Mit ein wenig Selbstbeobachtung lässt sich der Lernerfolg deutlich steigern.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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