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Lernen beim Fernsehen: klingt schräg, aber bei mir funktioniert es

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Volontär · Wiener Mittelschule mit ökologischem Schwerpunkt
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08.12.2025
2 Min.

Zwischendurch aufs Sofa legen und während dem Lernen Musik hören oder sogar den Fernseher einschalten. Ich bin sicher nicht der klassischen Lerntyp und meine Tipps sind nicht für jeden. Aber ich habe meine Methode gefunden und Hauptsache, sie funktioniert.

Wichtig ist mir auch der Platz, an dem ich lerne. Wenn ich mich nicht wohlfühle, funktioniert es nicht. (Foto: Shutterstock)

Ich lerne am liebsten zuhause an meinem Schreibtisch. Dort fühle ich mich wohl, weil der Stuhl von meiner Mutter kommt. Er quietscht nicht und er passt perfekt zu mir. Der Platz gehört mir und ich lege dort alles hin, was ich für die Schule brauche. Wenn viele Aufgaben warten, lege ich mich vielleicht kurz hin. Ich tanke dann Kraft und mache danach weiter.

Meine liebste Methode heißt Musik hören. Musik hilft mir, weil mein Kopf dann nicht so voll wird. Ich höre oft Rap oder Klassik. Rap bringt Schwung in meinen Kopf. Klassik bringt Ruhe in meinen Kopf. Beides fühlt sich gut an. Ich schaue manchmal auch Fernsehen beim Lernen. Ich weiß, es hilft nicht. Ich mache es trotzdem, weil es sich gemütlich anfühlt.

Lernen mit Freunden macht mich stärker

Ich telefoniere gern mit Freunden während der Lernzeit. Ich lache dann öfter und fühle mich nicht allein. Wenn schönes Wetter kommt, gehe ich raus und lerne dort mit Freunden. Wir sitzen im Gras oder auf einer Bank. Wir fragen uns gegenseitig Dinge zum Thema zur Schule. Das hilft mir sehr, weil ich die Sachen besser verstehe, wenn ich sie laut sage.

Ich mache gern Pausen, wenn ich die Gelegenheit bekomme. Pausen geben mir Ruhe und ich kann danach wieder frisch denken. Ich konzentriere mich besser, wenn ich nicht allein bin. Ich fühle mich dann sicherer und habe mehr Spaß am Stoff. Lernen soll sich gut anfühlen. So bleibe ich dran und gebe nicht auf.


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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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