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Late-Night-Shows: Donald Trump will Kritik verbieten. Vorerst mit wenig Erfolg

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Volontär · Bundesgymnasium Vöcklabruck
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06.05.2026
2 Min.

Als Donald Trump am 20. Jänner 2025 das Amt des Präsidenten zum zweiten Mal antrat, war vielen Menschen klar, dass es keine ruhige Zeit werden würde. Wenige aber rechneten damit, dass Trump die USA immer mehr zu einen autoritären Staat machen würde. Zahlreiche Late Night Shows wehren sich jedoch vehement dagegen.

Moderatoren wie Jimmy Fallon kritisieren die Politik von Trump stark (Foto: shutterstock)

Angriffe auf den Iran, Androhungen, Grönland und Kanada erobern zu wollen, zahlreiche KI-Bilder von sich selbst als Jesus oder gemeinsam mit Jesus. Und dann war da noch die kleine Sache mit den Epstein Files. Wenn wir wollten, könnten wir hunderte Seiten mit den absurden Aussagen und Handlungen füllen, die US-Präsident Trump allein im Jahr 2026 geliefert hat. Die Lage im Land spitzt sich zunehmend zu, denn Trump versucht aktiv, die Presse- und Redefreiheit einzuschränken.

Wer sich widersetzt, soll schweigen

Besonders politische Comedy-Sendungen bringen den Präsidenten regelmäßig zum Kochen. Berühmte Moderatoren wie Jimmy Fallon (The Tonight Show), Jimmy Kimmel, Stephen Colbert und Seth Meyers nehmen sich bei der Kritik an ihrem Staatsoberhaupt kein Blatt vor den Mund.

Besonders auf Jimmy Kimmel hat es der Präsident abgesehen. Trump forderte bereits mehrfach dessen Entlassung. Tatsächlich wurde Kimmel einmal kurzfristig abgesetzt, kehrte jedoch wenige Tage später wieder ins Fernsehen zurück. Vor einigen Wochen verlangte Trump erneut seine Entlassung.

Auslöser war eine Parodie vor dem jährlichen White House Correspondents' Dinner, in der Kimmel zahlreiche Politiker verspottete und unter anderem Trumps Frau Melania Trump scherzhaft als „werdende Witwe“ bezeichnete, eine Anspielung auf den Altersunterschied der beiden. Als wenige Tage später beim tatsächlichen Dinner ein Mann versuchte, Trump anzugreifen, dauerte es nicht lange, bis Stimmen Kimmel eine Mitschuld durch angebliche Anstachelung zu Gewalt vorwarfen.

Trump bricht Wahlversprechen

Der Konflikt mit Kimmel wirkt jedoch überraschend, denn noch vor einigen Jahren hatte Trump den Moderator mit den Worten „Ich liebe Jimmy Kimmel, er ist sehr lustig“ gelobt. Eines seiner Wahlversprechen war außerdem, „die Redefreiheit wieder zurückzubringen“. Warum die Redefreiheit unter Joe Biden angeblich eingeschränkt gewesen sein soll, konnten viele nicht wirklich erklären, dennoch schadete ihm dieses Versprechen politisch nicht. Nun steht Trump selbst massiv in der Kritik und versucht zunehmend, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.


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