Der Anfang
Unsere Reise nach Portugal begann an einem Sonntagnachmittag in den Städten Sintra und Cascais, wo wir zuerst Cabo da Roca und Boca do Inferno besuchten. Cabo da Roca ist der westlichste Punkt Europas und befindet sich in Sintra. Dort steht auch einer der ältesten Leuchttürme Europas.
Was uns dort auch erwartete war eines der heftigsten Winde aller Zeiten! Boca do Inferno, auch „Höllenmund“ genannt, ist eine Küstenschliff mit einzigartigen Felsen, die durch die starken Wellen des Atlantischen Ozeans entstanden sind. FunFact: An diesem Ort wurde auch eine Szene in einem James Bond Film gedreht, was es noch spannender und cooler aussehen lässt.
Montag
Am Montag erkundeten wir verschiedene Sehenswürdigkeiten in Lissabon, wie das Castelo de São Jorge und die Kathedrale Santa Maria Maior. Außerdem besuchten wir den Stadtteil Belém, wo wir den Torre de Belém sahen und Fotos machten. Die Torre de Belem war eine Burg zum Schutz für Handelsschiffe und war sozusagen ein bedeutender Hafen.
Dort gab es auch eine Art "Busschiff" also einen Bus der so aussah wie ein Schiff der im Wasser schwamm. mit dem konnten Tourist:innen die anderen Inseln besuchen oder den atlantischen Ozean genießen. Wir haben auch die Statue von Gago Coutinho und Sacadura Cabral gesehen. Das waren die ersten, die mit einem Flugzeug einen ganzen Kontinent überquert haben und wieder erfolgreich zurückgekommen sind.
Später kauften wir uns die geliebte Patisserie "Pastéis de Nata" im besten Laden der es macht und fanden heraus, dass es originell "Pastéis de Belém" hieß. Die Tart mit dem heißen Vanillepudding war sehr lecker und süß, knusprig von außen und warm und weich von drinnen.
Dienstag
Den Dienstag verbrachten wir am Praça do Comércio in Lissabon und sahen die Bronzestatue von Fernando Pessoa vor dem Café A Brasileira. Davor aßen wir ein Eis bei Amorino, ein herrliches Eisgeschäft mit guter Qualität. Man kann da nämlich für 4,50 so viele Kugeln/Sorten aussuchen wie man es will und bekommt das Eis in einer Blütenform. Am Abend fuhren wir mit dem Bus zu unserem Hotel in Porto.
Mittwoch
Am Mittwoch besuchten wir die malerische Stadt Óbidos, ein mittelalterliches Dorf, das kaum verändert wurde. Dort sahen wir die typischen Azulejos (typischer Hausschmuck), gingen durch die engen, bunten Gassen und machten viele Fotos. Außerdem besuchten wir eine Bücherei und einen internationalen Markt bei einer alten Kirche.
Danach fuhren wir nach Nazaré, wo wir die beeindruckenden Wellen sahen. Um eine gute Aussicht zu bekommen haben wir uns sehr angestrengt, haben viel bergauf und bergab gegangen, aber es hat sich gelohnt. Es entstanden auch immer wieder Regenbogen! Anschließend besuchten wir den bekannten Pilgerort Fátima, wo wir Menschen sahen, die ihren Glauben zeigten und ihre Sünden beichteten, indem sie auf den Knien auf der weiß gestrichenen Linie gingen.
Donnerstag
Am Donnerstag ging es weiter nach Braga. Dort besichtigten wir die berühmte Kirche Bom Jesus do Monte, die eine große religiöse Bedeutung hat und früher ein Zufluchtsort für "alte Christen" die von "neuen Christen" gefolgt worden, war. Das Innere der Kirche ist sehr prunkvoll gestaltet, mit Gold und kunstvollen und religiösen Verzierungen an den Wänden und Decken.
Abschluss
Zum Abschluss waren wir in Porto, wo wir durch die Straßen und Gassen gingen, die wie ein Labyrinth wirkten. Wir machten viele Fotos von den Häusern und Balkonen, zum Beispiel von den typischen Wäscheleinen. Außerdem machten wir eine Schifffahrt auf dem Fluss Douro, bei der wir acht große Brücken der Stadt sahen, darunter die bekannte Dom-Luís-Brücke, die wir auch selbst überquerten.
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