Krebs ist grausam, mein Opa starb daran. Doch Forschung gibt Hoffnung

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24.02.2026
2 Min.

Krebs ist nicht nur ein Thema für ältere Menschen. Ich habe in meiner Familie erlebt, wie schwer diese Krankheit ist: Mein Opa ist an Lungenkrebs gestorben und auch eine Tante hatte Krebs. Auch junge Menschen sind betroffen. Was hilft, ist die Forschung.

Krebsforschung gibt Betroffenen und ihren Familien Hoffnung. (Foto: shutterstock)

Jedes Jahr erkranken in Österreich etwa 300 Kinder und Jugendliche an Krebs, darunter Leukämie, Lymphome und Hirntumore. Rund 85 Prozent dieser jungen Patient:innen können geheilt werden, dank medizinischer Forschung und modernen Therapien.

Auch wenn das im Vergleich zu Erkrankungen bei Erwachsenen selten ist, bedeutet es für betroffene Familien eine enorme Belastung. Ich habe das selbst erlebt: Mein Opa hatte Lungenkrebs und wir sahen, wie schwer die Krankheit für ihn und meine Familie war. Er bekam Chemotherapie und Bestrahlung, die anfangs halfen, aber der Krebs kam zurück und er ist daran gestorben. Diese Zeit hat mich stark geprägt und mir gezeigt, wie wichtig Forschung, neue Therapien und Hoffnung für Betroffene sind.

Neue Therapiemöglichkeiten und mehr Forschung

Die Medizinische Universität Wien und andere Forschungseinrichtungen in Österreich arbeiten daran, Krebs besser zu verstehen und neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Forschung untersucht zum Beispiel, welche genetischen Veränderungen bei Krebszellen passieren und wie Immuntherapien helfen können, den Körper gegen die Krankheit zu stärken.

Forschung ist wichtig, weil sie Hoffnung gibt. Ohne sie gäbe es keine immer besseren Therapien, keine neuen Behandlungsmethoden und keine Fortschritte bei der Heilung. Bei vielen Krebsarten, die früher fast unheilbar waren, haben Forscher:innen die Überlebenschancen deutlich erhöht.

Dieses Thema betrifft auch junge Menschen, weil wir die Zukunft sind. Auch wenn junge Menschen seltener erkranken, kann Krebs jeden treffen, direkt oder durch Freund:innen und Familie. Wenn man sich schon früh mit Gesundheit, Prävention und Wissenschaft auseinandersetzt, versteht man besser, wie wichtig medizinischer Fortschritt ist und welche Chancen er bietet.

Ich finde, Krebsforschung ist ein Thema für die ganze Gesellschaft. Sie hilft nicht nur einzelnen Betroffenen, sondern auch ihren Familien. Deshalb lohnt es sich, sich schon in jungen Jahren damit zu beschäftigen und die Bedeutung von Forschung und Gesundheit ernst zu nehmen.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die medizinische Universität Wien.

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