Ich glaube, dass wir den Klimawandel nicht mehr vollständig in den Griff bekommen. Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor den Folgen der Erderwärmung. Trotzdem steigen die weltweiten CO₂-Emissionen noch immer in vielen Bereichen, und viele Länder setzen ihre Klimaziele nicht schnell genug um.
Ein Satz des Klimaökonomen Gernot Wagner hat mich besonders nachdenklich gemacht. Im Interview mit science.ORF.at sagte er: „Können wir es so machen, wie sich das Klimaforscher und Ökonomen vorstellen würden? Leider nicht oder nicht mehr, vor allem aus politischer Sicht.“
Die Folgen sind bereits sichtbar
Auch wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich die Auswirkungen des Klimawandels nicht einfach rückgängig machen lassen. Selbst wenn der CO₂-Ausstoß stark sinken würde, würden viele Folgen noch lange spürbar bleiben.
Ich selbst zweifle daran, dass wir den Klimawandel noch vollständig stoppen können. In den letzten Jahren gab es immer mehr Hitzewellen, Waldbrände, Dürren und Überschwemmungen – auch in Europa und Österreich. Jedes Jahr werden neue Temperaturrekorde gemeldet. Für mich wirkt es so, als würden wir zwar über Lösungen sprechen, aber viel zu langsam handeln.
Natürlich sollten wir trotzdem alles tun, um den Schaden möglichst klein zu halten. Doch ich glaube nicht mehr, dass wir den Klimawandel komplett in den Griff bekommen. Wir können seine Folgen vielleicht noch begrenzen, aber wir haben zu lange gewartet.
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