Unbestreitbar trägt die Politik große Verantwortung, wenn es um den gesellschaftlichen Fortschritt geht. Doch sollten wir nun wählen gehen und denken, damit sei alles getan? Nein. Denn echte Veränderung entsteht nicht allein durch politische Entscheidungen. Jeder Einzelne kann im Alltag selbst aktiv werden. Deshalb sind hier einige schultaugliche Ideen für den Klimaschutz, die keinen großen Aufwand erfordern, aber einen spürbaren Unterschied machen.
Energie- und Stromsparen
Auch wenn es uns allen ab und zu mal entgeht: Vor dem Verlassen der Klassenräume die Lampen ausschalten. Ebenfalls effektiv, wenn auch bei Schüler*innen nicht besonders beliebt, ist Stoßlüften. So kühlt der Raum zwar kurzzeitig aus, kann sich aber anschließend deutlich schneller wieder aufheizen und spart damit viel Energie im Vergleich zu ständig gekippten Fenstern. Ein Großteil der Lehrer wird zwar nicht sonderlich erfreut sein, doch gezielt eingesetzte iPads oder Laptops können einige Ressourcen sparen. Kleiner Tipp: KI bewusst einsetzen, da jene Rechenzentren enorm viel Energie und Wasser verbrauchen.
Konsum
„Nimm doch einfach eine eigene Jausenbox und Wasserflasche mit.“ Das hat wahrscheinlich jeder schon mal gehört. Doch viele Schulen bieten auch nachhaltige Möglichkeiten fürs Mittagessen an. Damit diese Angebote weiterhin bestehen können, ist es wichtig, dass die Schüler das Besteck und das Geschirr zurückbringen. Falls du doch mal zur Einwegverpackung greifst, ist das Wichtigste, dass du den Müll richtig entsorgst.
Es gibt so etwas noch nicht an deiner Schule? Starte in Absprache mit der Direktion oder der Schülervertretung ein Umweltteam! Solche Teams sorgen dafür, dass der Schulalltag nachhaltiger wird. Sie kümmern sich um Energiesparen, Müllvermeidung, sinnvollMobilität und die Gestaltung des Schulgeländes. Außerdem organisieren sie Projekte, Workshops und Aktionen, um das Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz zu stärken. In den Teams arbeiten meist engagierte Schüler mit Lehrkräften zusammen.
Kommentare