Wenn meine Hände im Restaurant etwas zu tun brauchen
Ich sitze im Restaurant. Das Essen ist noch nicht da. Am Tisch passiert gerade nicht viel. Meine Hand greift schon zum Zahnstocher. Ich drehe ihn zwischen den Fingern, lege ihn wieder hin, nehme den Untersetzer, schiebe ihn ein Stück weiter, drehe das Glas leicht im Kreis.
Einfach irgendetwas tun. Nur nicht gar nichts. Still dasitzen? Irgendwie nein. Meine Hände brauchen etwas zu tun, auch wenn es nur so etwas Kleines ist.
Wenn ich an meiner Katze vorbeigehe
Ich gehe zuhause an meiner Katze vorbei. Sie schaut mich an. Diese Augen. Nein, ich kann jetzt nicht einfach weitergehen. Ich beuge mich sofort zu ihr runter und streichle sie. Wie süß kann man eigentlich sein?
Ihr Blick hält mich jedes Mal auf. Für einen Moment ist alles andere egal. Ich muss sie einfach kurz anfassen, weil sie so weich aussieht und so lieb schaut. Vorbeigehen fühlt sich fast falsch an.
Wenn beim Einkaufen nur der optische Eindruck zählt
Ich gehe einkaufen und mein Blick bleibt sofort an den Dingen hängen, die mich ansprechen. Oh, das schaut gut aus. Das auch. Die Marke mag ich mehr. Das nehme ich lieber. Der Preis? Auf den schaue ich oft gar nicht richtig. Ich greife eher zu dem, was mich im ersten Moment überzeugt.
Was gut aussieht, was hochwertig wirkt, was mich einfach mehr anspricht als die anderen Sachen daneben. Erst später merke ich manchmal, dass ich eigentlich gar nicht darauf geachtet habe, wie viel es kostet.
Ich, der Impuls-Mensch
Wenn ich diese drei Situationen zusammendenke, merke ich, dass sie alle etwas gemeinsam haben. Ich reagiere sofort. Nicht lange überlegen, nicht groß abwägen. Im Restaurant machen meine Hände einfach irgendetwas. Bei meiner Katze reicht ein einziger Blick. Und beim Einkaufen entscheidet oft schon der erste Eindruck.
Mir fällt auf, wie viele kleine Momente im Alltag einfach aus einem Impuls heraus entstehen. Nicht aus einem Plan, sondern direkt aus dem Augenblick. Genau das macht sie so unscheinbar und gleichzeitig so ehrlich. Denn oft zeigen gerade diese kleinen Reaktionen am besten, wie man wirklich ist.
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