Künstliche Intelligenz (KI) gehört für viele Menschen bereits zum Alltag. Unabhängig von der Fragestellung kennt sie wahrscheinlich die Antwort. Dennoch mahnen Experten zur Vorsicht, denn sie liegt nicht immer richtig. Deshalb sollten Nutzer die Äußerungen hinterfragen und wenn möglich überprüfen.
Herausforderungen im schulischen Einsatz
Schülerinnen und Schüler verwenden die KI auch für schulische Aufgaben. Sie machen ein Foto davon, laden es hoch, bitten um Erledigung und erhalten in den meisten Fällen die Lösung.
Das funktioniert auch beim Verfassen von Texten. Wenn Nutzer der Künstlichen Intelligenz genau beschreiben, was sie tun soll, also ihr sogenannte Anweisungen (Instructions) geben, kann sie Texte im Stil der jeweiligen Person nachahmen. Außerdem kann sie gezielt Fehler einbauen, die sie selbst auch machen würden. DFas erfordert bloß einige selbst verfasste Texte als Vorlage.
Wie sollen Lehrkräfte Hausaufgaben heute noch bewerten? Sie können kaum unterscheiden, ob ein Mensch oder ein Chatbot sie erstellt hat. Zudem nutzen nicht alle Schülerinnen und Schüler beziehungsweise Studierenden diese Werkzeuge, was zu unfairen Bewertungen führt.
Programme zur KI-Erkennung lassen sich austricksen
Programme zur Erkennung von Künstlicher Intelligenz sind keine Lösun. Sie funktionieren zwar, wenn Nutzer den Text der Künstliche Intelligenz genau gleich übernehmen, jedoch nicht, wenn sie zuvor einige Werkzeuge verwenden, die den Text umschreiben. Jeder kann das ausprobieren. Nutzer lassen die Künstliche Intelligenz einen Text schreiben, nutzen ein Erkennungsprogramm, suchen nach solchen Werkzeugen, kopieren den Text, nehmen den veränderten Text und e voilà. Die Programme erkennen ihn nicht mehr.
Was also tun? Schulen und Lehrerinnen und Lehrer werden eine Lösung finden müssen.
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