KI motiviert beim Lernen: über den richtigen Einsatz von Chatbots für die Schule

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03.12.2025
2 Min.

Immer mehr Schüler nutzen Chat-Bots und künstliche Intelligenz im Schulalltag – zum Lernen, zum Schreiben oder einfach, um schneller Antworten zu finden. Doch wie fühlt sich das wirklich an, wenn man als Jugendlicher täglich mit KI arbeitet? Ein Schüler erzählt offen von seinen Erfahrungen, seinen Vorteilen, aber auch den Momenten, in denen KI an ihre Grenzen stößt.

Roboter als Unterrichtende: Sieht die Zukunft der Schüler so aus? (Foto: Backwinkel Blog )

Ich habe in den vergangenen Jahren immer mehr mit Chat-Bots und KI zu tun gehabt, vor allem in der Schule. Anfangs war ich eher skeptisch, weil ich dachte, dass das nur so ein Trend ist, der eh wieder verschwindet. Mittlerweile benutze ich KI aber ziemlich regelmäßig, besonders wenn ich beim Lernen feststecke oder etwas nicht verstehe.

Zum Beispiel, wenn wir in Mathe ein neues Thema anfangen und ich bei manchen Schritten einfach nicht checke, warum etwas so gerechnet wird. Dann frage ich eine KI und bekomme meistens eine einfache Erklärung, die ich direkt verstehe. Das hilft mir wirklich, weil Lehrer oft wenig Zeit haben und ich mich nicht traue, zehnmal nachzufragen.

Jemand, der schnell weiterhilft

Auch beim Texte schreiben oder Zusammenfassen nutze ich KI manchmal. Nicht um alles komplett machen zu lassen, sondern eher, um Ideen zu bekommen oder um zu schauen, ob ich etwas vergessen habe. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte man jemanden neben sich sitzen, der einem schnell weiterhilft. Natürlich klappt nicht alles perfekt, manchmal kommt auch etwas raus, das nicht passt oder falsch ist. Aber grundsätzlich habe ich eher gute Erfahrungen gemacht.

Am Ende muss man Aufgaben selbst lösen können

Was ich auch spannend finde, ist, dass KI einen motivieren kann. Wenn ich zum Beispiel lernen muss, aber keinen Plan habe, wie ich anfangen soll, frage ich einfach: „Wie kann ich das am besten lernen?“ und bekomme zumindest eine Richtung. Ich glaube aber trotzdem, dass man aufpassen muss, nicht faul zu werden. KI kann viel, aber am Ende muss man’s halt doch selber können.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Universität Wien.

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