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4 Euro für eine Packung OB? Runter mit der Mehrwertsteuer!

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06.03.2026
2 Min.

Alles wird teurer. Das merke ich besonders beim Einkaufen oder wenn ich Dinge für die Schule brauche. Wenn ich drei Produkte durch eine niedrigere Mehrwertsteuer günstiger machen könnte, würde ich Frauenhygieneprodukte, regionale Lebensmittel aus Österreich und Schulartikel wählen.

Hygieneartikel für Frauen sind viel zu teuer. (Foto: shutterstock)

4 Euro für eine Packung OB? Sind die verrückt geworden? Wenn ich im Drogeriemarkt vor dem Regal mit Frauenhygieneprodukten stehe, fällt mir jedes Mal auf, wie teuer Tampons oder Binden geworden sind. Noch teurer sind Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche. Da fängt die Preisspanne oft erst bei etwa 20 Euro an. Dabei sind diese Produkte kein Luxus, sondern etwas, das viele Frauen regelmäßig brauchen.

Deshalb würde ich als Erstes die Mehrwertsteuer auf Frauenhygieneprodukte wie Tampons, Binden und wiederverwendbare Periodenartikel senken oder idealerweise ganz abschaffen. Das würde vor allem jungen Menschen, Schülerinnen oder Frauen mit wenig Einkommen helfen. Niemand sollte sich Sorgen machen müssen, ob er oder sie sich so grundlegende Dinge leisten kann.

Grundnahrungsmittel müssen billiger werden

Als Zweites würde ich Lebensmittel von lokalen Bauern aus Österreich günstiger machen, zum Beispiel Milch, Brot oder Eier. Diese Grundnahrungsmittel braucht wirklich jede Person jeden Tag. Beim Einkaufen merkt man schnell, wie sich die Preise summieren: eine Packung Eier, ein Laib Brot, eine Flasche Milch und schon ist ein großer Teil des Einkaufswagens gefüllt. Gerade für Familien, die regelmäßig für mehrere Personen einkaufen müssen, kann das schnell teuer werden.

Wenn diese Produkte billiger wären, würde das vielen Haushalten helfen. Gleichzeitig würden auch lokale Bauern profitieren, weil mehr Menschen bewusst zu regionalen Lebensmitteln greifen würden. Das wäre nicht nur gut für die Wirtschaft im eigenen Land, sondern auch für die Umwelt, weil die Lebensmittel keine langen Transportwege haben.

Weniger Geld für Schulbedarf

Mein drittes Produkt wären Schulartikel, also Dinge wie Schulhefte, Kugelschreiber oder Bleistifte. Für Schülerinnen und Schüler sind diese Sachen absolut notwendig, aber jedes Jahr müssen Familien viel Geld dafür ausgeben. Besonders zum Schulanfang merkt man das deutlich: Auf der Einkaufsliste stehen plötzlich Hefte, Blöcke, Stifte, Mappen und vieles mehr. Im Geschäft wandern nach und nach immer mehr kleine Dinge in den Einkaufskorb, und an der Kassa stellt man fest, dass daraus eine überraschend große Summe geworden ist. Wenn die Mehrwertsteuer darauf gesenkt würde, könnten Familien etwas Geld sparen und Bildung wäre ein kleines Stück zugänglicher für alle.

Insgesamt würden diese drei Bereiche vielen Menschen im Alltag helfen: Frauen, Familien, Schülerinnen und Schülern sowie lokalen Bauern. Eine Mehrwertsteuersenkung auf solche wichtigen Produkte würde zeigen, dass Dinge, die wir täglich brauchen, wichtiger sind als Luxusprodukte. Außerdem könnte sie dazu beitragen, dass sich mehr Menschen grundlegende Dinge leichter leisten können.


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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen

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