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Kaninchen: Was du wissen solltest, falls du eins haben willst

Kaninchen sind ruhige, gesellige Tiere und gelten als unkompliziert, doch sie bedeuten viel Aufwand und viel Mühe. Zum Beispiel benötigen sie jeden Tag andere Beschäftigungen und viel Platz zum Laufen.

 Kaninchen im Herbstlaub
Als Haustiere bedeuten Kaninchen ganz schön viel Aufwand. (Foto: Shutterstock)

Immer mehr Menschen entscheiden sich für Kaninchen als Haustiere. Sie gelten als leise, freundlich und pflegeleicht, doch wer sie hält, merkt bald, wie anspruchsvoll sie sind. Kaninchen brauchen täglich Bewegung, Abwechslung und Zuwendung.

Herkunft und Lebensweise

Kaninchen stammen ursprünglich aus Südeuropa und leben in der freien Natur in großen Gruppen. Sie graben Höhlen und Gänge, in denen sie sich vor Feinden schützen. Auch Hauskaninchen wie z. B. Zwergkaninchen behalten viele dieser Instinkte und brauchen deshalb ausreichend Platz und Rückzugsmöglichkeiten.

Haltung und Ernährung

Ein häufiger Fehler in der Kaninchenhaltung ist die Einzelhaltung. Kaninchen sind sehr soziale Tiere und dürfen nie allein gehalten werden. Weil das häufig passiert, sterben Kaninchen an Langeweile. Ein artgerechtes Zuhause besteht mindestens aus einem Pärchen und viel Raum zum Hoppeln und Buddeln. Käfighaltung gilt nicht mehr als zeitgemäß.

Bei ihre ist Frischfutter besonders wichtig. Heu sollte immer zur Verfügung stehen, da es für die Verdauung unerlässlich ist. Sonst brauchen sie täglich frisches Wasser und im Winter lauwarmes. Auch Gemüse sollten sie täglich bekommen. Wenn Körnerfutter oft gefüttert wir kann das leider zu Problemen mit ihrer Verdauung und mit ihren Magen führen Und auch exotische Früchte wie zum Beispiel Mango kann sehr schädlich für sie sein.

Verhalten und Kommunikation

Kaninchen kommunizieren vor allem über Körpersprache. Ein entspannter Körper, angelegte Ohren und ruhiges Verhalten zeigen Wohlbefinden. Wenn Kaninchen auf den Boden stampfen, sind sie erschrocken oder warnen Artgenossen. Sie sind dämmerungsaktiv, das heißt, sie sind vor allem morgens und abends lebhaft. Und wenn sich ein Kaninchen wegrollt bedeutet das tiefste Ruhe.

Verantwortung und Pflege

Kaninchen können bis zu 15 Jahre alt werden. Sie benötigen regelmäßige Pflege, tierärztliche Kontrolle und viel Aufmerksamkeit. Besonders wichtig ist die regelmäßige Kontrolle der Zähne, da diese lebenslang wachsen. Bei schlechter Ernährung oder Haltung kann es schnell zu Problemen kommen, wo bei sie im schlimmsten Fall auch daran sterben können.

Fazit

Kaninchen sind keine Kuscheltiere, sondern anspruchsvolle Mitbewohner. Wer sich für sie entscheidet, übernimmt Verantwortung für viele Jahre. Mit der richtigen Haltung, Pflege und viel Zuwendung können sie jedoch wunderbare Haustiere sein.


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