Ich gehe im Wald Spazieren. Die Vögel zwitschern, irgendwo rauscht ein Bach friedlich vor sich hin. Das macht den Kopf frei. Spazieren gehen ist schon Entspannend. Ob es an der frischen Luft, der Bewegung oder einfach am Tapetenwechsel liegt, weiß ich nicht. Trotzdem merke ich: mir tut ein kurzer Spaziergang meistens einfach gut, vor allem wenn ich krank bin.
Das ist auch wissenschaftlich erwiesen. Studien zeigen, dass Bewegung an der frischen Luft Stress reduzieren kann und sogar die Stimmung verbessert. Schon 20 bis 30 Minuten Spazierengehen können dazu beitragen, dass der Körper weniger Stresshormone ausschüttet und wir uns mental klarer fühlen. Doch nicht immer hat Sport nur positive Wirkungen auf mich.
Sport in der Schule
Ganz anders als beim Spazieren, ist es beim Schulsport. Ich stehe in der Turnhalle und soll gleich mit dem Aufwärmen anfangen. Der Lehrer erklärt die Übungen, andere sind schon halb motiviert und ich bin nur gestresst. Ich mag den Sportunterricht nicht besonders. Ich kann mir weder aussuchen, welche Sportart wir machen, noch wann wir sie machen. Außerdem hasse ich es verschwitzt in den nächsten Unterricht gehen zu müssen. So richtig besser, fühle ich mich dann nicht.
Wenn ich etwas ändern könnte, würde ich mir wünschen mehr Sportarten kennenzulernen die nicht unbedingt Ballsportarten sind. Ich fände es nämlich sehr interessant neue Sportarten kennenzulernen. Ich weiß natürlich, dass mir nicht alle neuen Sportarten gefallen würden aber das wäre besser als immer die selben Dinge zu spielen.
Sport in meiner Freizeit
Wenn ich dagegen in meiner Freizeit Sport mache, fühlt sich das ganz anders an. Ich gehe zweimal die Woche zum Tanzen. Auch wenn ich nach der Schule manchmal keine große Lust habe, gehe ich trotzdem, weil ich ja angemeldet bin und dranbleiben möchte.
Sobald ich dort bin, merke ich, wie gut es mir tut. Ich bewege mich, treffe Leute, komme auf andere Gedanken. Danach fühle ich mich meistens leichter und ausgeglichener. Außerdem habe ich gehört, dass Tanzen Stress abbauen soll, das Wohlfühlhormon Serotin erhöhen soll und sogar die Entwicklung neuronaler Verbindungen fördern kann.
manchmal fühle ich mich besser, manchmal nicht
Ob ich mich nach dem Sport besser fühle, hängt für mich stark davon ab, in welchem Rahmen ich ihn mache. In der Schule finde ich es meistens nicht so toll. In meiner Freizeit dagegen merke ich, wie Sport mir wirklich guttut, körperlich und auch mental.
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