Jahrhundert-Spektakel am Abendhimmel: Österreich wird finster

Kein Profil-Bild gefunden.
207
TOP 50 Autorin
Volontärin · BRG Oeverseegasse
3 Kommentare
05.08.2026
2 Min.

Macht euch bereit für ein echtes Naturwunder: Am 12. August 2026 wird die Sonne über Österreich kurz vor dem Untergang fast komplett vom Mond verschluckt. Dieses Himmelsschauspiel ist so extrem selten, dass die meisten eurer Mitschüler – und sogar viele eurer Eltern – so etwas noch nie im Leben mit eigenen Augen gesehen haben.

„Sicher ist sicher: Nur mit Spezialbrille wird das Spektakel zum gefahrlosen Erlebnis!“ (Foto: Pexels)

Stellt euch vor, ihr sitzt gemütlich im Garten oder am Balkon, schaut in den Abendhimmel – und plötzlich fängt die Sonne an, mitten beim Untergehen Stück für Stück zu verschwinden. Nein, das ist kein Weltuntergangs-Film auf Netflix, sondern echte Realität, die uns genau nächste Woche erwartet! Der Mond schiebt sich so dicht vor die Sonne, dass fast 90 Prozent des Lichts einfach ausgeknipst werden. Zurück bleibt nur eine feurige, glühende Sichel knapp über dem Horizont. So ein extremes Himmelsschauspiel hat in Österreich noch niemand aus unserer Generation miterlebt.

Warum dieser Mittwoch besonders wird

Das Besondere an diesem Tag ist die Uhrzeit. Das Maximum der Finsternis wird um exakt 20:13 Uhr erreicht. Nur eine Minute später geht die Sonne unter. Das bedeutet: Wir sehen keinen normalen, roten Sonnenuntergang, sondern eine tiefschwarze Scheibe, die im Westen versinkt. Die Vögel werden aufhören zu singen, weil sie denken, dass es mitten am Tag Nacht wird. Wer dieses Spektakel verpasst, muss lange warten, denn die nächste vergleichbare Finsternis gibt es bei uns erst wieder in vielen Jahren.

 

Die Augen-Gefahr

Auch wenn es super spannend aussieht: Schaut niemals ohne Schutz direkt in die Sonne! Eine normale Sonnenbrille reicht überhaupt nicht aus. Das Sonnenlicht kann eure Augen in wenigen Sekunden schwer verletzen, ohne dass ihr sofort Schmerz spürt. Ihr braucht unbedingt eine zertifizierte Sonnenfinsternisbrille.

Tipp: Der Schatten-Trick: Wenn ihr keine Brille habt, stellt euch unter einen Baum. Die Lücken zwischen den Blättern wirken wie kleine Projektoren. Auf dem Boden könnt ihr dann hunderte kleine Sonnensicheln im Schatten tanzen sehen – völlig ungefährlich für die Augen!


Doppelter Himmelsspaß: Sternschnuppen inklusive

Als wäre die Sonnenfinsternis noch nicht genug, geht die Weltraum-Show in derselben Nacht gleich weiter. Vom 12. auf den 13. August erreicht der berühmte Perseiden-Meteorstrom seinen Höhepunkt. Weil der Mond an diesem Tag als Neumond extrem dunkel ist, kann man am Nachthimmel hunderte Sternschnuppen funkeln sehen. Es lohnt sich also, nach dem spektakulären Sonnenuntergang noch ein bisschen länger wach zu bleiben und sich etwas zu wünschen.

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr euch schon eine Spezialbrille besorgt oder schaut ihr euch das Spektakel lieber als Livestream im Internet an? Schreibt uns eure Pläne in die Kommentare!






Kronen Zeitung Sachpreise Logo

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kronen Zeitung.

Kommentare