Weniger Handy, mehr Leben: Meine Mama zeigt als digitales Vorbild, wie es geht

Mein absolutes Vorbild ist meine Mama. Sie ist 53 Jahre alt, arbeitet an der Schule Sacré Coeur Riedenburg und ist die ruhigste, gelassenste Person, die ich kenne. Sie sieht in allem und jedem immer das Positive, ist liebevoll und für alle da. Auch in der digitalen Welt ist sie beeindruckend, ein echtes Vorbild.

Erschreckendes Ergebnis einer Studie: Auch Erwachsene verbringen täglich durchschnittlich 8,7 Stunden mit Medien (Foto: Shutterstock)

Kein Instagram, kein Facebook und kein TikTok, so lebt meine Mutter. Für sie zählen Lesen, Gespräche und gemeinsame Zeit. Natürlich verschickt sie E-Mails, schaut sich Videos an oder liest Nachrichten, wenn es nötig ist. Aber sie hängt nicht ständig am Handy und fragt sich nicht, was andere gerade machen. Ihr Motto lautet: „Warum dauerhaft online sein, wenn’s auch anders geht?“

Diese Haltung finde ich beeindruckend. In unserer Welt gilt es schon fast als normal, permanent erreichbar und online zu sein. Viele Erwachsene glauben, dass man bei jedem Trend mitmachen muss. Aber ist das wirklich notwendig? Ist jemand ein Außenseiter, nur weil er nicht alles mitmacht? Ganz sicher nicht. Wenig Social Media bedeutet nicht „altmodisch“, sondern stark, ausgeglichen und selbstbestimmt.

8,7 Stunden täglich mit Medien

Wie viel Zeit verbringen Erwachsene eigentlich mit Medien? Diese Frage stellte sich auch die Zeitung Der Standard und kam auf ein erschreckendes Ergebnis: Im Durchschnitt sind es 8,7 Stunden pro Tag. Fast ein halber Tag! Muss unsere Zukunft wirklich so aussehen?

Ein Plädoyer fürs echte Leben

Wir sollten öfter darüber nachdenken, was uns wirklich wichtig ist. Besucht eure Familie, geht raus an die frische Luft und genießt euer Leben, bevor es zu spät ist.




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