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Ist Bildung unsere mentale Gesundheit wert?

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07.04.2026
1 Min.

Mentale Gesundheit ist wichtig, wir dürfen sie nicht vernachlässigen. Beeinträchtigt sie die Schule?

Schule ruiniert mentale Gesundheit (Foto: Foto von www.kaboompics.com: https://www.pexels.com/de-de/foto/jacke-stehen-enttauschung-gesicht-6256099/)

Bildung gilt als Schlüssel zu persönlichem und gesellschaftlichem Erfolg. Sie fördert Schülerinnen und Schüler darin, kritischer zu denken, und eröffnet ihnen Chancen. Jedoch wird ihr Einfluss auf die mentale Gesundheit von Jugendlichen heutzutage kritisch hinterfragt. Zahlreiche Studien belegen, dass schulischer Leistungsdruck erheblichen Stress verursachen kann. Laut der Weltgesundheitsorganisation gehört psychische Belastung zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei jungen Menschen. „Psychische Gesundheit ist eine grundlegende Voraussetzung für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit“, erklärt die WHO.

Viele Schülerinnen und Schüler berichten von Prüfungsangst und Schlafproblemen und sagen, dass sie ständig unter Druck stehen. Der Druck, gute Noten zu erreichen und die Erwartungen der Eltern zu erfüllen, kann langfristig das Selbstbild beeinträchtigen und dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler nicht mehr an sich glauben. Außerdem verstärken soziale Medien den Druck, sich ständig mit anderen Jugendlichen zu vergleichen.

Umdenken gefordert

Experten fordern deshalb ein Umdenken im Bildungssystem. Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann betont: „Schulen müssen Orte sein, an denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Persönlichkeit gestärkt wird.“ Ein unterstützendes Umfeld und Angebote zur Stärkung des Selbstbildes können entscheidend dazu beitragen, die mentale Gesundheit zu schützen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bildung nicht grundsätzlich schädlich ist. Jedoch liegt das Problem darin, wie Schule gestaltet wird. Nur das richtige Schulsystem kann sowohl Bildung als auch psychisches Wohlbefinden fördern.



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