Jeder war bestimmt schon einmal in einer Situation, in der er oder sie von einer Autorität, wie einer Lehrperson oder einer älteren Person, angeschrien wurde. Auf seinen oder ihren Versuch, sich zu erklären oder die Situation zu entspannen, kamen dann nur noch weiteres Geschimpfe und Sprüche wie „Nein, du hörst mir jetzt zu!“.
In solch einer Situation ist es schwierig, einen kühlen Kopf zu bewahren, da man sich logischerweise rechtfertigen möchte. Wenn das nicht möglich ist, da die andere Person so aufgebracht ist, kann das neben Wut zu Selbstzweifeln und Frustration führen. Ist es also besser, leise zu bleiben, um keine Diskussion auszulösen, oder sollte man sehr wohl seine Meinung durchsetzen?
Diskutieren oder ruhig bleiben?
Um die Situation zu beruhigen, ist es wichtig, leise und besonnen zu bleiben. Das bremst das Gegenüber eventuell ein wenig. Sonst kann man es auch direkt darauf ansprechen oder klarstellen, dass diese Umgangsform weder sinnbringend noch angebracht ist. Die Körpersprache spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine leicht versetzte Sitz- oder Stehposition kann den Druck mindern. Versuche also, deine Meinung friedlich zu vermitteln, ohne auf eine Diskussion einzugehen, die in den meisten Fällen unsinnig ist und die Situation zum Eskalieren bringen kann.
Klares Denken und Handeln ist der Schlüssel
Obwohl es in solch einer Situation verständlicherweise schwierig ist, kann man versuchen, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen. Meist liegt eine solche Machtdemonstration an eigener Unsicherheit oder Minderwertigkeitsgefühlen. Neben mangelnder Führungskompetenz können aber auch Stress und Überlastung verantwortlich sein. Meist stehen Autoritäten selbst unter Druck und lassen ihn mangels ausreichender Selbstkontrolle an Untergeordneten aus. Dieses Verhalten ist keineswegs akzeptabel, aber trotzdem sollte man erst nachdenken, dann handeln, wie ein altes Sprichwort sagt: „Erst besinnen, dann beginnen.“
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