Sport Österreich Meinung

Arda Saatçi: Immer am körperlichen Limit. Ist das noch gesund?

Kein Profil-Bild gefunden.
12.01.2026
1 Min.

Klimmzüge, Halbmarathons am Morgen und tägliches Training ohne Pause: Auf Plattformen wie TikTok und Instagram werden extreme Fitnessroutinen gefeiert. Viele Jugendliche lassen sich davon inspirieren, doch ist dieses Vorbild wirklich gesund? Ein kurzer Blick auf einen Mann, der sie für viele zum Vorbild gemacht hat.

Ein halbmarathon zum Aufwärmen und dann 300 Klimmzüge plus Liegestütz: sportliche Extreme sind auf Social Media im Trend. (Foto: Shutterstock)

Immer mehr Menschen gehen sportlich an ihr Limit und teilen dies alltäglich auf Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube. Die wachsende „Self-Improvement“-Sparte brachte Ultraathleten wie David Goggins Aufmerksamkeit unter Jugendlichen. Das motiviert viele Jugendliche, an ihrer eigenen Fitness zu arbeiten und an ihre Grenzen zu gehen.

Kann das gesund sein?

Das ist schwer zu sagen, da es immer darauf ankommt, wie exzessiv jemand trainiert und wie viel Erholung er oder sie dem Körper gibt. Erfahrene Athleten wissen genau, was sie tun und wie stark sie ihren Körper belasten können. Übermäßiges Training erntet viel Kritik, weil die meisten Menschen dieses Risiko nicht eingehen wollen und auch nicht die nötige Disziplin dazu haben.

Von Berlin nach New York

Saatçi lief unter anderem von Berlin nach New York und gewann den „Besten Sportmoment“ bei den Stream Awards. Der „deutsche David Goggins“ ist sich für nichts zu schade. Zum Aufstehen beginnt der 27-Jährige den Tag ganz entspannt mit einem Halbmarathon, anschließend geht es zu Hause mit 300 Klimmzügen weiter, und das Gleiche gilt für Liegestütze und Dips. Seine Trainingsdisziplin inspiriert zahlreiche Jugendliche wie auch Erwachsene.

Was immer die Kritiker sagen: Der gebürtige Türke hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Sportikone entwickelt und ist eine Bereicherung für den deutschsprachigen Raum geworden.



Dir gefällt der Artikel?

campus a college-Preis für Schüler*innenjournalismus Melde dich an um abzustimmen.

Kommentare