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Zwanzig Euro für eine Tafel Schokolade? Es ist verrückt, wie sich dieser Trend durchsetzen konnte

Dubai-Schokolade war total overrated, besonders letztes Jahr, als eine Tafel über 20 Euro kostete. Manche Leute kauften sie dennoch, regten sich danach aber über den Dönerpreis auf und fragten, warum der so teuer sei.

 

Dubai-Schokolade ist zu teuer. (Foto: Serghei Savchiuc/unsplash)

Es ist schon verrückt, um die zwanzig Euro für Schokolade zu zahlen, aber irgendwie funktioniert es. Anfang der 2020er Jahre begannen einige Chocolatiers und Dessertläden in Dubai, traditionelle arabische Süßigkeiten neu zu erfinden. Besonders Kunafa, ein Dessert aus feinen Teigfäden, Butter, Käse oder Sahne und Pistazien, diente als Inspiration.

Die Chocolatiers kombinierten orientalische Zutaten mit hochwertiger Schokolade und formten daraus gefüllte Tafeln, die zuerst exklusiv in Dubai verkauft wurden. Schnell zeigte sich, dass diese Schokolade keine normale Süßigkeit ist, sondern eine Luxus-Spezialität.

Social Media trieb Erfolg voran

Der Hype entstand über soziale Medien. Reisende und Food-Influencer filmten das Aufbrechen der dicken Tafeln, das laute Knacken der Schokolade und die cremige Pistazienfüllung, perfekt für TikTok und Instagram. Die Verbindung aus orientalischem Geschmack, Luxusimage und limitierter Verfügbarkeit machte die Schokolade viral.

Heute steht „Dubai-Schokolade“ nicht mehr für einen einzelnen Hersteller, sondern für einen ganzen Stil: pistazienreich, opulent, luxuriös – und immer noch teuer. Trotzdem wollen viele das Erlebnis einmal ausprobieren, nur um das Knacken und die cremige Füllung zu erleben.

Lifestyle und Trendfaktor

Teil des Erfolgs ist nicht nur der Geschmack, sondern auch der Lifestyle, der damit verbunden wird. Wer ein Video von der Schokolade postet oder selbst probiert, zeigt seinen Followern Geschmack, Statusbewusstsein und einen Hauch von Luxus.

So wird die Schokolade zum Must-Have für Foodies, Influencer und Leute, die ein bisschen Dubai-Flair in ihr Leben bringen wollen. Dadurch verbreitet sich der Trend weltweit, und selbst außerhalb der Stadt öffnen Läden und Chocolatiers immer mehr Tafeln im Kunafa-Style.



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