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Aus den Augen, aus dem Sinn: die Gefahren des kontaktlosen Zahlens

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Volontärin · Deutsche Schule Sofia
2 Kommentare
26.04.2026
2 Min.

Kontaktloses Zahlen – eine Hilfe in Zeitnot, aber auch eine Falle. Man merkt erst, wie viel man ausgegeben hat, wenn es schon zu spät ist. Aber was kann man nun dagegen tun, wenn das Zahlen mit Karte doch so verlockend erscheint?

Karte raushloen und bezahlen. Erschient einfach, nicht wahr? Doch ist es wirklich so harmlos, wie man es gerne hätte? (Foto: Towfiqu barbhuiya auf Unsplash)

Wo ist mein Geld hin!?

Keine Zeit ist meist die Ausrede, aber was sind die Konsequenzen? Hinter dem kontaktlosen Zahlen steckt viel mehr, als man sich denkt. Man ist in einem Augenblick mit dem Zahlen fertig, doch ist man sich wirklich bewusst, wie viel und wofür man zahlt?

Späte Besinnung

Diese Frage stellen sich viele, aber leider erst nach dem Bezahlen an der Kasse, weshalb auch Situationen wie „Ich hab nur zwei Euro auf dem Konto.“ oder „Wofür hab ich denn alles ausgegeben?“ immer öfter auftreten. In unserem Alltag ist das kontaktlose Zahlen sowohl eine riesige Erleichterung als auch eine versteckte Gefahr.

Sicherlich ist jedem schon aufgefallen, dass man recht schnell den eigenen Betrag auf dem Konto nicht mehr im Kopf hat, wenn man ihn länger nicht überprüft, und vielleicht hoffen genau darauf Betriebe und Läden, wer weiß…

Es ist viel leichter, aus rein psychologischer Sicht, das ausgegebene Geld zu kontrollieren, wenn man es in der Hand abzählt und dem Verkäufer in die Hand gibt. So sieht man wenigstens, wie viel man ausgibt, und zudem weiß man auch, wie viel man noch im Portemonnaie übrighat.

Überblick schwer zu bewahren

Wenn man mehrmals nacheinander in engem Zeitraum mit der Karte zahlt, vergisst man, wie viel man ausgibt, oder man achtet gar nicht erst darauf, sodass man sich irgendwann denkt, Ich hab ja bestimmt noch zehn Euro übrig, muss doch fürs Essen reichen.

Das stimmt zwar meist, aber geht man mit dieser Einstellung jedes Mal einkaufen oder essen, wird einem sicherlich auffallen, dass man deutlich mehr ausgibt, als man vorhat. In solchen Fällen wiederum ist man mit Bargeld deshalb meist auf der sicheren Seite, weil man tatsächlich sieht, dass das Geld in der Tasche zur Neige geht. Wenn man irgendwann bloß noch ein paar Euromünzen bei sich hat, wird man diese bestimmt nicht so leicht verschwenden wie die letzten zehn Euro, die man beim Nachsehen auf dem Handy erblickt.

Lieber aufpassen

Das soll niemanden davon abhalten, kontaktlos zu zahlen, sondern nur als Warnung dienen, dass das Zahlen mit Karte deutlich leichter das Gefühl von Geldausgeben, vor allem von sinnvollem Geldausgeben, schwinden lässt. Daher, egal ob mit Karte oder nicht, lieber aufpassen, als später bereuen. Der vorsichtige Umgang mit Geld, besonders angesichts der vielen Verlockungen, ist der sicherste.




Kommentare

  • Kein Profil-Bild gefunden.
    vor 2 Wochen Ani Angelska
    Hervorragender Artikel, dem kann ich voll zustimmen. Ich merke oft selbst, wie ich den Überblick verliere, wenn ich mit Karte zahle und am Ende des Tages sind plötzlich 30 Euro verschwunden.
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    vor 1 Woche David Michlmayr
    Super text