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Unser Sport-Kolumnist Laurenz Burtscher traf David Alaba, Marko Arnautovic und Andreas Herzog

Ein Termin für die internationale Presse und campus a college war dabei: Unser Sport-Kolumnist Laurenz Burtscher traf David Alaba, Marko Arnautovic und Andreas Herzog anlässlich einer Buchpräsentation in Wien und führte im Anschluss ein Interview mit Herzog. Hier lest ihr, was Laurenz zu erzählen hat.

Trotz eines knappen Terminkalenders und einiger zu signierender Bücher hatte David Alaba kurz Zeit für ein gemeinsames Foto. (Foto: Michael Tischler)

Monatelang haben Fußballfans auf die Veröffentlichung des Buches „Tagebuch des Zauberers“ der drei Fußball-Ikonen David Alaba, Marko Arnautović und Andreas Herzog hingefiebert. Das Kinder- und Jugendbuch handelt von Marko, der Fußballprofi werden will. Zusammen mit David gründet er eine Mannschaft und lernt, was notwendig ist, um erfolgreich zu sein. Dabei finden sie das alte Tagebuch von Andreas Herzog, in dem viele Übungen und Tipps stehen.

Herzog: "Wolllte immer im Sportbereich arbeiten"

Während Alaba und Arnautović bei der Buchpräsentation mit Fototermin auf sich warten ließen, war Andreas Herzog schon vor Ort. Der ehemalige Starfußballer fährt als Experte mit dem ORF zur WM in Amerika und kommentierte für Sky das Champions-League-Finale. Für Herzog war schon als Kind immer klar, dass er irgendwann einmal „etwas Sportbezogenes“ machen würde. „Mein Traum war immer, dass ich Fußballprofi werde. Aber wenn ich das nicht geworden wäre, dann wäre ich sicher Sportjournalist geworden, weil ich ein bisschen sportverrückt bin“, sagte der ehemalige ÖFB-Kicker. Er interessiert sich nicht nur für Fußball, sondern auch für American Football, Basketball und Eishockey. Für ihn war der Weg „irgendwie vorgezeichnet“, dass es etwas mit Sport wird.

"Mit Marko hätte ich auch gerne gespielt"

Zur Freude der Kamerateams und der anwesenden Sportjournalisten gesellten sich auch David Alaba und Marko Arnautović zu Andreas Herzog vor die Kamera. Herzog hätte mit den beiden gerne einmal zusammengespielt. „Wenn du mit einem spielen kannst, der viermal die Champions League gewonnen hat, dann ist das super. Mit Marko hätte ich auch gerne zusammengespielt, aufgrund der ähnlichen Idee, dass wir trickreich sind und ein bisschen schlitzohrig. Und da hätte ich schon mit denen ganz gern kombiniert, da wäre dem ein oder anderen Gegenspieler ein bisschen schwindelig geworden“, erzählte Herzog. Zwar habe er auch mit Toni Polster zusammengespielt, mit Arnautović wäre es aber vielleicht noch „ein bisschen lustiger“ geworden.

"Herr Alaba, kommt der Klappstuhl mit nach Amerika?"


Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür und Österreich ist zum ersten Mal seit 28 Jahren dabei. Laut Herzog wird sich der ÖFB in den USA aber gut schlagen. „Ich hoffe, dass das letzte Tor von uns erst im Viertelfinale fallen wird. Ich glaube, jeder österreichische Fußballfan wäre dann zufrieden“, meinte Andreas Herzog und betonte auch die Leistung der U17-Mannschaft. „Die U17 hat es ja vorgemacht, die sind Vizeweltmeister geworden. Klar kann man nicht wirklich davon ausgehen, dass es dann beim Nationalteam auch so perfekt klappt.“

Auch wenn alles perfekt funktionieren würde, könnte Alaba nicht seinen persönlichen Kult-Jubel auspacken. Beim Champions-League-Sieg gegen PSG im März 2022 holte er zum Jubeln einen Klappstuhl heraus. Dieser wird seither immer wieder bei besonderen Anlässen, wie dem Meisterschaftssieg oder dem Abschied von Real Madrid, hervorgeholt. Der Klappstuhl kommt allerdings nicht mit nach Amerika, teilte mir Alaba auf Nachfrage mit. Aber vielleicht nimmt er stattdessen das frisch erschienene Buch mit und schaut sich ein paar Tricks von Andreas Herzog ab.








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