Nächste Woche werde ich 16 Jahre alt. Irgendwie fühlt es sich an, als hätte ich meinen letzten Geburtstag erst vor wenigen Monaten gefeiert. Doch plötzlich ist wieder ein ganzes Jahr vergangen.
Gerade als Jugendliche erlebe ich ständig Neues. Ich treffe Freunde, sammle Erinnerungen und mache Erfahrungen, die mich prägen. Vielleicht merke ich deshalb oft gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Umso wichtiger ist es für mich, meine Jugend bewusst zu genießen und besondere Momente nicht auf später zu verschieben.
Nur noch zwei Jahre Schule
Noch überraschender finde ich, dass meine Schulzeit langsam zu Ende geht. In nur zwei Jahren werde ich die Matura machen. Wenn ich daran denke, wirkt das fast unwirklich. Nächstes Jahr werde ich sogar schon mit der Planung für den Maturaball beschäftigt sein. Früher habe ich immer zu den älteren Schülerinnen und Schülern aufgeschaut und mir gedacht, dass das alles noch ewig entfernt ist. Heute merke ich, dass ich selbst bald an diesem Punkt angekommen bin.
Bald nicht mehr die Jüngste
Passend zum Älterwerden ist mir noch etwas aufgefallen: Im Volleyball werde ich bald nicht mehr bei den jüngeren Altersklassen spielen. Früher war ich noch in der U14 oder U16 unterwegs und gehörte zu den Jüngsten. Heute rückt die U20 immer näher.
Das klingt vielleicht nach einer kleinen Veränderung, aber für mich zeigt es, wie schnell die Zeit vergangen ist. Vor einigen Jahren habe ich noch zu den älteren Spielerinnen aufgeschaut. Bald werde ich selbst zu den Älteren gehören. Das fühlt sich einerseits ungewohnt an, andererseits zeigt es auch, wie viele Erfahrungen und Erinnerungen in dieser Zeit bereits entstanden sind.
Die Zeit lässt sich nicht anhalten. Geburtstage kommen schneller, als ich denke, meine Schulzeit nähert sich ihrem Ende und die Zukunft rückt immer näher. Gerade deshalb versuche ich, die Gegenwart zu genießen. Denn irgendwann werde ich auf diese Jahre zurückblicken und erkennen, wie besonders sie eigentlich waren.
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