du starbst, und mit dem tod / die letzten blätter starben
als dieser atem schwieg / schwieg auch des sommers pracht
der kühle wind des herbst / verweht die sonne sacht
der grüne erdengrund / wird winternarben tragen
bunt fallen die blätter / die welt mit farben schmückend
meine ganze freude / des frohsinns heitre spur
verblasst im kalten eis / die zeit betrübt mich nur
will sie auch im dunkel / mit buntheit mich beglücken
dein sanft geschloss’ner mund / wie gierig ist mein leib
gleich hier in dem moment / fernab von freud und leid
entgegen der vernunft / dein’n prallen mund zu küssen
das fenster offen steht / der wind weht stumm hinein
wo fleisch und haut noch sind / wird bald nur knochen sein
der herbst kommt und der tag / an dem wir scheiden müssen
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