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Sind Handys das Heroin der Gen Z?

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Volontärin · HLM HLW Krems
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10.11.2025
1 Min.

Zu viel Handykonsum macht abhängig und versetzt uns Jugendliche in Stresszustände.

Aus Langeweile verbringen wir zu viel Zeit mit dem Handy. (Foto: pixabay/Peggy_Marco)

Für uns Jugendliche ist es kaum vorstellbar, auch nur einen Tag ohne Mobiltelefon auszukommen. Unsere Eltern beschweren sich täglich über unsere lange Handynutzung, doch sie machen es selbst nicht besser. Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Mittlerweile scheint fast jeder in gewisser Weise abhängig von seinem Smartphone zu sein.

Viele von uns möchten etwas daran ändern. Denn die Handynutzung hat gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Schlaf, Alltag und Schule leiden darunter. Der ständige Dopaminschub und das permanente Bedürfnis, erreichbar zu sein, versetzen unseren Körper in Dauerstress.

Das geht so weit, dass wir uns in Stresssituationen kaum noch auf das Lernen konzentrieren können. Schularbeiten, Tests, Mitarbeitsfeststellungen, all das wächst uns über den Kopf. Unsere Konzentrationsspanne reicht oft nicht mehr aus. Kaum haben wir fünf Minuten gelernt, greifen wir schon wieder zum Handy, wir könnten ja etwas verpassen.

Eltern als digitale Vorbilder

Können, oder besser gesagt wollen, wir an dieser Situation überhaupt etwas ändern? Das Handy einfach weglegen? Schwer. Uns anderweitig beschäftigen? Auch nicht leicht.

Wie können wir das Problem also lösen? Die Antwort muss jeder für sich selbst finden. Doch eines ist klar: Eltern sollten als Vorbild vorangehen und ihren Kindern zeigen, welche Vorteile eine bewusste, geringere Handynutzung mit sich bringt. Insofern könnten sie unsere digitalen Vorbilder sein.



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