Halay, ein Tanz der Freude, Gemeinschaft und Tradition, kommt aus der Türkei und ist vor allem in der Ost- und Südosttürkei verbreitet. Er wird vor allem bei Hochzeiten und Festen getanzt. Die Musik begleitet den Tanz oft durch Trommeln oder Klarinetten. Die Tänzer bilden einen Kreis oder eine Reihe. Die Männer machen meist schnelle Schritte, und alle halten sich an den Händen. Es gibt immer einen Anführer, der die Gruppe führt, und oft wird auch mit bunten Taschentüchern getanzt.
Die Stimmung beim Halay ist fröhlich, lebendig und laut, jeder spürt die Energie der ganzen Gruppe. Traditionell tragen die Menschen dazu passende Kleidung, etwa Hemden, Tuniken und lockere Hosen. Heute sehen wir aber immer öfter moderne Outfits.
Ich selbst kann Halay leider nicht tanzen, obwohl meine Eltern ihn hervorragend tanzen können. Für mich ist der Tanz zu kompliziert und zu schnell. Auch die langsameren Versionen schaffe ich kaum. In Wien gibt es jedoch viele Orte, um Halay zu üben, zum Beispiel die Tanzschule Kopetzly, YouCan Dance oder das Prim Orama Tanzstudio.
Ich tanze Halay hauptsächlich bei privaten Hochzeiten und Familienfeiern. Meine ganze Familie, sogar mein alter Opa und meine Oma, schwingen begeistert mit. Halay ist nicht nur ein türkischer Gruppentanz, sondern er wird auch in Teilen von Kurdistan, Armenien, Aserbaidschan und auf dem Balkan getanzt.
Vielleicht werde ich eines Tages meine eigene Tanzschule in Wien eröffnen, um diese Tradition weiterzugeben. Halay ist für mich mehr als nur ein Tanz, es ist ein Ausdruck von Freude, Zusammenhalt und lebendiger Kultur.
Kommentare