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Kicks, Würfe, Bodenkämpfe: Diese Kampfsportart erobert gerade die Welt

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Volontär · HLA Baden
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25.11.2025
2 Min.

MMA wird immer populärer, auch in Europa. Schläge, Tritte, Würfe und Bodenkampf sorgen für Aufsehen. Für viele wirkt es zu brutal, doch ist es das wirklich?

ein MMA Kampf ist nichts für schwache Nerven (Foto: Pixabay)

UFC, Oktagon MMA und andere große Veranstaltungen zeigen gerade wieder deutlich: Mixed Martial Arts (MMA) boomt und der Blick auf kommende Events macht klar, warum gerade jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, über MMA zu berichten. So steht etwa mit UFC 323 am 6. Dezember 2025 ein großes PPV‑Event in Las Vegas an. Und auf europäischer Ebene könnte mit OKTAGON 81 am 28. Dezember 2025 in Prag ein weiteres Highlight folgen.

Anspruchsvolle Kampfsportarten

Mixed Martial Arts, kurz MMA, ist eine der vielseitigsten und technisch anspruchsvollsten Kampfsportarten, eine Kombination aus Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Wrestling, Ringen und Brazilian Jiu‑Jitsu. Kämpferinnen und Kämpfer müssen also mehrere Kampfstile beherrschen, um auf hohem Niveau konkurrenzfähig zu sein.

Gerade jetzt, wo große Events wie UFC oder Oktagon MMA wieder vor ausverkauften Arenen stattfinden, gewinnt der Sport massiv an Aufmerksamkeit. Fans verfolgen die spektakulären Kämpfe live im Fernsehen, in Arenen oder über Streaming‑Plattformen und diskutieren dann hitzig über Techniken, Strategien und die besten Athleten.

Vieles ist erlaubt

MMA erlaubt verschiedenste Techniken: Schläge mit Faust und Ellenbogen, Tritte zum Körper, Beinen oder Kopf, Takedowns, um den Gegner zu Boden zu bringen, und Würge‑ oder Hebelgriffe, um ihn zur Aufgabe zu zwingen. Das bedeutet: Athleten müssen gleich mehrere Kampfsportarten meistern, um konkurrenzfähig zu sein. Gekämpft wird meist in drei Runden à fünf Minuten, bei Titelkämpfen in fünf Runden. Um Fairness zu gewährleisten, gibt es verschiedene Gewichtsklassen mit fixem Maximalgewicht.

Ein Kampf kann auf drei Arten enden:

  1. KO (Knockout): Ein Schlag oder Kick führt dazu, dass der Kämpfer das Bewusstsein verliert.
  2. TKO (Technisches Knockout): Der Kämpfer ist bei Bewusstsein, kann sich aber nicht mehr verteidigen — der Schiedsrichter bricht den Kampf ab.
  3. Submission: Meist am Boden — durch Würge‑ oder Hebelgriffe wird der Gegner zur Aufgabe gezwungen oder geht „schlafen“.

Die bekannteste MMA‑Organisation ist UFC. Viele Kämpfer träumen davon, dort antreten zu dürfen. In Europa gibt es aber mit Oktagon MMA eine starke Alternative und mit XCC (Xtreme Combat Championship) auch eine Option für den deutschsprachigen Raum; zuletzt fanden XCC‑Events etwa in der Steffl Arena in Wien statt.

MMA sieht brutal aus, verlangt aber harte Arbeit, hohe Technik und taktisches Geschick. Die Sportart bietet Spannung pur, große Events und spektakuläre Momente und gerade jetzt, mit neuen anstehenden Veranstaltungen, lohnt es sich, darüber zu berichten. Vielleicht probiert auch ihr es mal aus?


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