Diese Zahl schockiert: Drei Viertel der Feuerwehrleute haben internationalen Berichten zufolge schon einmal Gewalt in der Öffentlichkeit erlebt, darunter Beschimpfungen, körperliche Angriffe und gezielte Attacken bei Einsätzen. Besonders schlimm ist es in Deutschland, doch auch in Österreich sollen die gemeldeten Vorfälle ähnlich hoch sein.
Laut dem Landesfeuerwehrkommando Salzburg gibt es immer öfter Fälle, in denen Feuerwehrler bei Einsätzen beschimpft, bedroht oder sogar aktiv behindert werden, etwa durch ,, Gaffer", die kurz ein Foto machen oder auch durch unkooperative Anrainer, die sich durch die Tätigkeiten der Ehrenamtlichen gestört fühlen.
So kommt es immer öfter vor, dass vor dem Betreten eines Einsatzortes die Polizei mit ins Boot geholt werden muss, um einen sicheren Ablauf des Einsatzes zu sichern. Das behindert die Arbeit massiv und gefährdet Leben. Aufgrund dieser Entwicklung erhöhen Feuerwehrorganisationen ihre Schutzmaßnahmen: Absperrungen, frühes Einschaklten der Polizei, Schulungen in Deeskalation, weil schlichtweg der Respekt der Einsatzkräfte schwindet.
Auswirkungen auf Einsatzkräfte und Bevölkerung
Für die Feuerwehrleute selbst bedeutet das: erhöhte Gefahr, physichsche Belastung, Unsicherheiten, dass aus Routine-Einsätzen schnell gefährliche Situationen werden können.
Für die Bevölkerung: Im schlimmsten Fall kann das Eingreifen de Feuerwehr verzögert werden, was Leben rettende Minuten kostet. Das Vertrauen in Hilfsorganisationen leidet, und damit das Fundament, auf dem schnelle und effektive Hilfe beruht.
Was getan werden muss
Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen bei Einsätzen (z.B bessere Absperrungen, Sichtschutz, Begleitung der Polizei, klare Regeln.)
Öffentliches Bewusstsein: Die Bevölkerung muss sich bewusst sein, dass Feuerwehrleute Helfer sind, keine Zielscheibe.
Prävention und Bildung: Schulungen in Deeskalation, Medienarbeit und Sensibilisierung könnten helfen, Aggresionen von vorhinein klar einzudämmen.
Konsequenzen bei Übergriffen: Strafanzeigen, hinreichende juristische Konsequenzen sollten ausdrücklich thematisiert werden, um Abschreckung zu schaffen.
Respekt und Unterstüzung gegenüber den ,,Helfern in Not" sind dringender denn je.
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