Gesund, aber trotzdem achtsam?
Es ist Montagmorgen, der Wecker klingelt viel zu früh, und ich fühle mich noch müde. Ich stehe verschlafen aus dem Bett auf, schnappe mir mein Frühstück und merke schon nach den ersten Bissen: Heute bin ich richtig wach, oder doch nicht? Auf dem Weg zur Schule spüre ich die frische Luft auf der Haut, höre die Vögel zwitschern und merke, wie sich langsam Energie in mir aufbaut. Schon dieser kleine Moment zeigt mir, dass Gesundheit nicht nur bedeutet, nicht krank zu sein, sie zeigt sich in den kleinen Dingen, die meinen Alltag leichter und besser machen.
Ich fühle mich eigentlich fast immer gesund. Ich bin selten krank und habe meistens genug Energie für Schule, Freunde und Freizeit. Genau deshalb habe ich früher oft gedacht: Warum sollte ich mich extra anstrengend, gesund zu leben, wenn es mir eh gut geht? Dieses Gefühl kennen wahrscheinlich viele Leute in meinem Alter.
Trotzdem merke ich immer mehr, dass „gesund sein“ nicht nur bedeutet, krank zu sein. Es geht auch darum, wie man sich im Alltag fühlt – ob man fit ist, konzentriert oder schnell müde wird.
Kleine Gewohnheiten machen den Unterschied
Schon kleine Dinge zeigen ihre Wirkung. Wenn ich genug schlafe, merke ich es sofort: Ich sitze in der Schule, höre dem Unterricht zu und kann mich gut auf Aufgaben konzentrieren. Wenn ich zu kurz schlafe, dagegen, wache ich zwar auf, aber mein Kopf ist schwer und ich bin ungeduldig.
Bewegung ist ein anderes Beispiel. Beim Sport mit Freunden oder beim Radfahren durch den Park fühle ich mich energiegeladen. Sogar ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft macht den Kopf frei. Dagegen merke ich, dass lange Handy-Sessions oder unregelmäßiges Essen meine Stimmung und Energie sofort runterziehen. Ein Nachmittag nur auf dem Sofa und am Bildschirm, und schon bin ich müde und leicht genervt.
Zwischen „egal“ und bewusst leben
Ich bin nicht jemand, der immer perfekt gesund lebt. Es gibt genug Tage, an denen ich einfach das mache, worauf ich Lust habe, auch wenn es nicht besonders gesund ist – eine Tüte Chips, ein Serienmarathon oder das späte Scrollen am Handy. Aber ich versuche immer mehr darauf zu achten.
Man muss nicht alles perfekt machen, aber komplett egal sollte es einem auch nicht sein. Gerade weil man jung ist und sich gut fühlt, denkt man oft nicht darüber nach – aber genau dann legt man eigentlich die Grundlage für später.
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