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Gemeinsam statt allein: Mein Versuch im Fitnessstudio

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Volontärin · GRG10 Laaerberg Gymnasium
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04.10.2026
3 Min.

Ich dachte, ein Fitnessstudio wäre der perfekte Ort, um mich mehr zu bewegen und abzunehmen. Doch als ich zum ersten Mal alleine ins FITINN ging, merkte ich schnell, dass mir etwas fehlte: Motivation und Gesellschaft. Erst als meine Cousine mitkam, wurde das Training für mich richtig lustig. Was ich dabei über Sport, Motivation und mich selbst gelernt habe.

Besser mit Freundinnen als allein: Motivation ist beim Training das Wichtigste. (Foto: Shutterstock)

Letztes Jahr hatte ich eine FITINN-Karte. Am Anfang hat mir die Idee richtig gut gefallen. Ich wollte öfter ins Fitnessstudio gehen und meinem Körper etwas Gutes tun. Mein ursprüngliches Ziel war vor allem, abzunehmen. Damals dachte ich, dass das Fitnessstudio dafür der wichtigste Schritt wäre. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass es nicht ganz so einfach ist.

Aller Anfang ist schwer

Als ich zum ersten Mal alleine ins FITINN gegangen bin, kannte ich dort niemanden. Ich war neu und wusste auch nicht genau, wie man die ganzen Geräte benutzt oder wie man sich richtig aufwärmt. Dadurch habe ich mich etwas unsicher gefühlt.

Dazu kam, dass ich nicht unbedingt die Person bin, die sich beim Sport mit Musik motivieren kann. Wenn ich Musik höre, wird mir relativ schnell langweilig. Deshalb hatte ich zwar meistens Kopfhörer im Ohr, aber oft ohne überhaupt Musik zu hören. Eigentlich brauche ich beim Trainieren entweder einen ruhigen Ort oder jemanden, mit dem ich reden kann.

Nach einiger Zeit merkte ich deshalb, dass mir das Training alleine nicht besonders viel Spaß machte.

Gemeinsam macht es mehr Spaß

Dann beschloss meine Cousine, sich ebenfalls im FITINN anzumelden. Ab diesem Zeitpunkt gingen wir gemeinsam trainieren – und plötzlich war alles viel lustiger.

Wir probierten viele verschiedene Geräte aus und machten manchmal sogar kleine Challenges daraus. Zum Beispiel schauten wir, wer eine Übung öfter schafft, länger durchhält oder mehr Gewicht schafft. Meine Cousine war deutlich stärker als ich, was die Challenges für mich noch interessanter machte. Es ging nicht darum, wer besser ist, sondern darum, gemeinsam Spaß zu haben und sich gegenseitig ein bisschen herauszufordern.

Außerdem fühlte ich mich nicht mehr so verloren, weil ich jemanden dabei hatte. Wir konnten uns unterhalten, gemeinsam neue Geräte ausprobieren und uns gegenseitig motivieren.

Da habe ich gemerkt, dass es für mich einen großen Unterschied macht, ob ich alleine oder mit jemandem gemeinsam Sport mache.

Dann kam die Schularbeitenphase

Leider hielt meine Motivation nicht ewig. Nach ungefähr zwei Monaten hatte ich immer weniger Lust, ins FITINN zu gehen. In der Schule begann eine anstrengende Schularbeitenphase und ich wollte mich hauptsächlich auf die Schule konzentrieren. Dadurch ging das Fitnessstudio immer mehr in den Hintergrund.

Dazu kam später noch ein gesundheitliches Problem mit meinem Knie. Ich durfte deshalb für einige Monate keinen Sport machen. Dadurch hatte ich eine längere Pause und kam auch nach dieser Pause nicht mehr richtig in meine alte Routine zurück.

Was ich daraus gelernt habe

Mein ursprüngliches Ziel war eigentlich, durch das Fitnessstudio abzunehmen. Während dieser Zeit habe ich aber gemerkt, dass Bewegung nicht nur etwas mit Aussehen oder Gewicht zu tun hat. Wenn man sich sportlich betätigen möchte, sollte es auch darum gehen, eine Aktivität zu finden, die einem Spaß macht und die man gerne regelmäßig macht.

Außerdem habe ich gelernt, dass die Umgebung und die Menschen dabei eine große Rolle spielen können. Für manche ist es motivierend, alleine mit Kopfhörern zu trainieren. Für mich funktioniert das nicht besonders gut. Gemeinsam mit meiner Cousine hat das Training viel mehr Spaß gemacht, weil wir reden, lachen und uns gegenseitig herausfordern konnten.

Heute würde ich deshalb nicht mehr einfach sagen: „Ich muss ins Fitnessstudio, um abzunehmen.“ Viel wichtiger finde ich die Frage: Welche Art von Bewegung macht mir eigentlich Spaß und motiviert mich, dranzubleiben?



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