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Habt ihr es auch bemerkt? Jahre werden plötzlich zu Minuten

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Volontärin · Joseph Haydn-Realgymnasium
07.01.2026
1 Min.

Mit meinen siebzehn Jahren verdichtet sich in mir das Gefühl, die Zeit eile davon. Erinnerungen an die Kindheit wirken nah, während Entscheidungen über Zukunft und Verantwortung immer drängender werden.

Die Zeit vergeht immer schneller. (Foto: pixabay/mops)

Zeit begleitet jeden Augenblick. Ihr Vergehen bleibt rätselhaft. Tage ziehen vorbei, und dennoch entsteht das Gefühl, sie dauerten nur Stunden. Was früher wie Stunden wirkte, erscheint heute wie Minuten. Immer wieder stellt sich die Frage nach dem Tempo des Lebens. Alles geschieht so schnell und wirkt dabei unwirklich.

Kindheitsbilder tauchen im Kopf auf. Erinnerungen wirken fern und zugleich erstaunlich nah. Achtzehn – gehören diese Jahre bereits mir? Achtzehn Jahre voller Erlebnisse, geprägt von Freude und Leid, vom Erwachsenwerden, von Schulzeit und Zukunftsplänen. Was einst weit entfernt schien, liegt nun hinter mir: unbeschwerte Kindheit, Kindergarten, Schule. Schritt für Schritt verwandelt sich alles in Vergangenheit.

Neue Fragen entstehen. Wohin führt der eigene Weg? Wie geht es weiter? Was folgt als Nächstes? Welche Entscheidung verdient Vertrauen? Welche Wahl weist in die richtige Richtung? Entsteht in naher Zukunft ein Leben, das Verantwortung übernimmt und einen eigenen Weg einschlägt?

Studium oder Arbeit, jeder Weg bringt eigene Verpflichtungen mit sich. Mit achtzehn Jahren beginnt ein Leben, das darauf wartet, Gestalt anzunehmen, eine Richtung zu finden und einen Gedanken zu verfolgen.

Zeit bleibt eine offene Frage. Minuten, Stunden, Tage und Wochen vergehen. Das Leben schreitet voran. Neue Schicksale entstehen, neue Träume entfalten sich.


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