Ich habe mir dazu eine kurze Dokumentation angesehen, die ich sehr empfehlen kann. The Suprising Reason Babies are not afraid of Snakes. Diese Dokumentation ist zwar auf Englisch aber ist sehr leicht zu verstehen. Das Video zeigt, wie Babys mit den Schlangen spielen wie mit Spielzeug. Ihr Gehirn ist zwar vorbereitet auf Gefahren aber weiß noch nicht, wie es sie verarbeiten soll. Die Angst, wie wir sie alle kennen, kommt erst durch Erfahrungen und Beobachtung. Angst ist also gelernt nicht von Geburt an vorhanden.
Besonders spannend ist aber, dass sich dieser Lernprozess beeinflussen lässt und Ängste so verringert werden. Wenn Kinder von Anfang an in einer sicheren Umgebung aufwachsen und nicht Dinge beobachten, wie sich jemand vor etwas fürchtet, entwickeln sie auch selbst später weniger Angst. Dieser Vorgang geht aber nur bei Kindern, solange ihr Gehirn noch in der Prägephase ist.
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So wird klar, Angst ist kein automatisches Gefühl, das einfach so entsteht. Babys sind aufmerksam und neugierig. Ihre Ängste entstehen erst durch Erfahrungen und Interaktionen in ihrem Umfeld.
Das Thema hat mich sehr beschäftigt. Ich bin selbst damit aufgewachsen und es gibt wir zu denken, wie viel Schrott auf den Sozialen Netzwerken zu finden ist. Ich denke, er beeinflusst Kinder und verstärkt ihre Ängste, die sie dann ein Leben lang empfinden.
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