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Gastfreundschaft, die mein Denken verändert hat: Eine unvergessliche Sprachreise nach London

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Volontär · Mittelschule Fels am Wagram
03.07.2026
2 Min.

Während meiner Sprachreise nach London habe ich nicht nur mein Englisch verbessert, sondern auch erlebt, was echte Gastfreundschaft bedeutet. Besonders die Zeit bei meiner Gastfamilie hat mir gezeigt, wie schnell man sich in einem fremden Land zuhause fühlen kann.

Selfie mit meiner Reisegruppe vor dem Big Ben während unserer Sprachreise nach London. (Foto: Yannick Leuthner)

Während meiner Sprachreise nach London habe ich nicht nur mein Englisch verbessert, sondern auch erlebt, was echte Gastfreundschaft bedeutet. Gemeinsam mit meiner gesamten Schulklasse reiste ich nach England. Jeweils zwei oder drei Schülerinnen und Schüler wohnten bei einer Gastfamilie. Besonders die Zeit in meiner Gastfamilie hat mir gezeigt, wie schnell man sich in einem fremden Land zuhause fühlen kann.

Herzlich aufgenommen

Als ich in London angekommen bin, war ich zuerst etwas nervös, weil ich die Familie überhaupt nicht kannte. Doch schon beim ersten Treffen wurden wir herzlich begrüßt. Sie hatten sogar ein kleines Willkommensschild mit unseren Namen vorbereitet und zeigten uns gleich das ganze Haus. Dadurch fühlte ich mich vom ersten Moment an willkommen und nicht wie ein fremder Gast.

Alltag und Kultur gemeinsam erleben

Während unseres Aufenthalts haben wir jeden Tag gemeinsam gefrühstückt und zu Abend gegessen. Die Gastfamilie erzählte uns viel über ihren Alltag, ihre Kultur und das Leben in England. Besonders spannend fand ich, dass sie uns auch ihr Schulsystem erklärt haben. Gemeinsam haben wir verglichen, was in England ähnlich ist wie bei uns in Österreich und was ganz anders ist. Zum Beispiel sprachen wir über Schuluniformen, Unterrichtszeiten und verschiedene Fächer.

Genauso neugierig waren sie aber auch auf unser Leben. Sie stellten viele Fragen über unsere Schule, österreichische Traditionen und typische Gerichte. Einmal bereiteten sie sogar extra ein vegetarisches Abendessen zu, nachdem sie erfahren hatten, dass jemand aus unserer Gruppe kein Fleisch isst. An solchen kleinen Gesten hat man gemerkt, dass es ihnen wirklich wichtig war, dass wir uns wohlfühlen.

Was mir bis heute in Erinnerung geblieben ist

Wenn ich heute an diese Zeit zurückdenke, denke ich nicht zuerst an die Sehenswürdigkeiten in London, sondern an die Menschen, die uns so herzlich aufgenommen haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der letzte Abend, als wir gemeinsam am Esstisch saßen, viel gelacht haben und uns die Familie zum Abschied viel Glück für die Zukunft gewünscht hat. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, nicht nur Gast gewesen zu sein, sondern für kurze Zeit wirklich zur Familie gehört zu haben. Genau das erfüllt mein Herz noch heute mit Freude.

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Gastfreundschaft viel mehr bedeutet als nur jemanden zu beherbergen. Es geht darum, anderen Menschen mit Offenheit, Interesse und Herzlichkeit zu begegnen. Diese Begegnung hat mein Denken verändert und wird für mich immer eine der schönsten Erinnerungen an die Sprachreise nach London bleiben.


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