Ich bin eigentlich jemand, der ziemlich konsequent ins Gym geht. Viele denken dabei sofort an Gesundheit, aber das ist bei mir nicht der Hauptgrund. Klar, es ist ein positiver Nebeneffekt, aber das, was mich wirklich antreibt, ist etwas anderes.
Der Moment, wenn ich merke, stärker zu werden
Ich stehe vor der Hantelbank, lege mehr Gewicht auf als sonst und bin mir nicht sicher, ob ich es schaffe. Beim letzten Versuch wird es richtig schwer, die Arme zittern, aber ich drücke die Stange trotzdem nach oben. Genau in diesem Moment merke ich, dass ich stärker geworden bin.
Und genau dieses Gefühl ist es, warum ich trainiere. Nicht, weil ich mir denke, das ist gesund, sondern weil ich sehen will, wie ich besser werde. Mehr Gewicht, bessere Technik und mehr Kontrolle motivieren mich.
Gym als Ausgleich nach der Schule
Nach einem langen Schultag fühlt sich mein Kopf oft komplett voll an. Viele Sachen gleichzeitig, Stress und Konzentration. Wenn ich dann ins Gym gehe, ist das wie ein Reset. Ich setze meine Kopfhörer auf, höre Musik und plötzlich geht es nur noch um das Training.
Während ich trainiere, denke ich an nichts anderes mehr. Kein Schulstress und keine To do Liste. Nur die nächste Übung und der nächste Satz. Danach bin ich zwar körperlich fertig, aber im Kopf viel ruhiger.
Disziplin statt Motivation
Ich glaube, viele unterschätzen, dass es im Gym nicht nur um Motivation geht. Die ist nicht immer da. Es gibt genug Tage, an denen ich keine Lust habe. Aber genau da kommt Disziplin ins Spiel. Ich gehe trotzdem hin und ziehe mein Training durch. Am Ende bin ich immer froh, dass ich es gemacht habe. Mit der Zeit wird das einfach zur Gewohnheit. Nicht wegen Gesundheit, aber trotzdem gut dafür
Auch wenn Gesundheit nicht mein Hauptgrund ist, merke ich natürlich, dass sich das Training positiv auswirkt. Mehr Energie, besseres Gefühl im Alltag und mehr Ausgleich. Ich glaube, man muss nicht immer den perfekten Grund haben. Für mich sind es Fortschritt, Ehrgeiz und Routine und genau das reicht, um dranzubleiben.
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