Heute zeige ich dir einmal etwas ganz anderes: keine Natur, keine Farben und kein Zauberlicht. Nur das Pferd im Nichts.
Wie dieses Bild entstanden ist
Für solche Bilder brauche ich nicht unbedingt ein Studio. Es reicht eine Box oder eine Hütte, die etwas dunkler ist, sodass der Kopf des Pferdes im Licht steht und der Rest des Körpers in den Schatten fällt. Für dieses Bild haben wir das Pferd in eine Hütte gestellt, die dort als Box genutzt wird. Die Fenster habe ich zusätzlich mit Decken abgedeckt, damit noch weniger Licht hineinfällt.

Die Bearbeitung
Das Pferd trug dabei ein Fotohalfter, ein sehr dünnes Seil, das als Halfter genutzt wird, damit man es halten kann und es sich gleichzeitig leicht wieder wegretuschieren lässt. In der Bearbeitung habe ich zuerst das Halfter entfernt, danach das gesamte Pferd freigestellt und in einen schwarzen Hintergrund „hineingesetzt“. Anschließend wurde das Bild noch leicht bearbeitet (Kontrast, Augen hervorheben usw.). Et voilà – so ist dieses Bild entstanden.
Wer hier wirken darf
Diese wunderschöne Isländer-Stute trägt den Namen Hella und ist eine Freundin unseres Pferdes Terry. Ich liebe ihre Art, sie ist eine absolut sanfte Seele, und wenn ich neben ihr stehe, wirkt alles sofort ruhiger und geerdeter. Ihre Ausstrahlung ist etwas ganz Besonderes, fast wie ein Zauber. Beim Ausreiten ist sie jedoch extrem schnell und sehr motiviert.
In diesem Bild darf sie einmal nur durch ihre Präsenz und Ausstrahlung wirken. Auch wenn ich Tiere am liebsten in der Natur mit meiner Kamera einfange, liebe ich es, zwischendurch auch solche Aufnahmen zu machen. Es ist immer wieder faszinierend, wie viel Ausdruck in solchen Bildern steckt.
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