Hallo du wundervolle Seele,
Heute gibt es mal keine Hunde, oder Pferde zu sehen. Ich konnte euch dieses Bild einfach nicht vorenthalten.
Wie dieses Bild entstanden ist
Da wo unser Pferd über den Sommer bis Anfang Winter steht, müssen wir immer erst einen kleinen Steig hinaufgehen, um zu ihm zu gelangen, denn der kleine Stall ist mitten in der Natur am Berg. Ich und meine Mama haben beobachtet, dass vormittags immer zwischen 9 und 10 Uhr genau dieselben zwei Rehe dort sind. So habe ich immer die Kamera mitgenommen, damit ich sie eines Tages vor die Linse bekomme. Siehe da gleich beim ersten Mal, als ich sie mitgenommen habe, ist dieses Bild entstanden.
Die Begegnung
Es war einfach magisch. Schon als wir aus dem Auto ausstiegen und losgingen konnte ich spüren, dass ich glück haben werde. Wir sahen die Rehe sofort, als wir etwas weiter oben waren. Ich kniete mich auf den Boden, um einen guten Winkel zu bekommen und vor allem auch um weniger bedrohlich zu wirken. Eines der beiden Rehe war etwas weniger scheu und ich durfte mich ihm langsam nähern (es war bestimmt nur mehr 10-30 Meter entfernt von mir).
Dann blieb es eine Zeit lang stehen und gab mir so die Möglichkeit es in seinem natürlichen Sein einzufangen, dabei entstand dieses Bild. Seht ihr wie es mich anblickte, voller Vertrauen? Es wusste ganz genau, dass ich ihm nichts tun möchte und ich versicherte dem Reh auch, dass ich nur seine Schönheit einfangen möchte.
Das scheuere Reh war schon recht schnell weiter oben, also zu weit weg, um von mir noch fotografiert zu werden. Das andere Reh sprang auch in den Wald davon, nachdem es mir diese magischen Momente schenkte.
Es ist einfach unglaublich und mir wurde bewusst, dass die Wildlife Fotografie etwas ist, dem ich definitiv nachgehen möchte. Man begegnet der Natur und den wilden Tieren so auf eine ganz spezielle Art und Weise. Ich finde es ist, als würde man der Freiheit höchst persönlich begegnen.
Was gibt es Schöneres als die Natur mit ihren Freien und unberührten Bewohnern einzufangen und damit in Verbindung zu treten.
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