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"Percy Jackson": Warum die Serie besser als der Film ist und nichts so gut wie die Buchreihe

Percy Jackson ist ursprünglich eine siebenteilige Buchreihe. Erstmals wurde sie 2010 verfilmt, ein zweiter Teil folgte 2013. Nun gibt es eine Serie, die seit 2023 auf Disney+ läuft.

Siebenteilige Buchserie: "Percy Jackson" sorgt im Filmbusiness für Aufregung. (Foto: pixabay )

„Percy Jackson: Diebe im Olymp“ erschien 2005 als erstes Buch von Rick Riordan und es war ein Erfolg. Die Reihe begleitet Percy Jackson und seine halb-göttlichen Freunde auf verschiedene Quests, mit altgriechischen und mystischen Fabelwesen. Schnell bildete sich eine Fanbase um diese Welt.

Die Bücher bilden die Grundlage für das, was folgt, doch was passiert, wenn der Autor bei der Verfilmung nicht mitreden darf? Das Ergebnis ist der Film Percy Jackson: Diebe im Olymp, der 2010 in die Kinos kam.

Probleme bei der Verfilmung

Der Film ist nur für jene unterhaltsam, wenn die Riordas Bücher nicht gelesen haben, denn er ignoriert die Regeln der Fantasiewelt. Der Film wich drastisch von den Büchern ab, indem wichtige Plot-Punkte verloren gingen, die Komplexität der Charaktere litt und von der Essenz der Bücher wenig (bis gar nichts) blieb. Ganz einfach gesagt, war das Drehbuch schlecht. Was auch der entsetzte Autor in einem Brief an die Produzenten klar zum Ausdruck brachte. Im zweiten Film Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen sollte sich das ändern, jedoch war das Image schon zerstört. Die Filme hatte ein offenes Ende und enttäuschte die Fans.

Neuer Anlauf mit Disney

Zehn Jahre später entschied sich Disney, die Sache richtig zu machen. James Bobin, Anders Engström, John Steinberg, Don Shotz, Catriona McKenzie und Jason Ensler sind nun als Produzenten zuständig, den Büchern neues Leben zu schenken. Disney wollte den Fans das geben, was sie sich von Anfang an gewünscht haben, und stellte Rick Riordan ein, sodass er seine Schlüsselelemente einbauen kann.

Natürlich gab es hier auch Kritik zu Beginn, jedoch weniger zu der Geschichte selbst. Viele Fans kritisierten die jungen Schauspieler, wie beispielsweise Leah Jeffries, welche die Rolle von Annabeth übernommen hat. Manche Fans konnten es nämlich nicht fassen, dass eine schwarze Schauspielerin die blonde und blauäugige Figur spielen soll. Die Schauspielerin selbst kam ins Zweifeln, bis Rick Riordan selbst sie mit einem Satz ermutigte. „Jeder, der ein Problem hat, soll sich an mich wenden.“

Erfolg der neuen Serie und Ausblick

Die Serie ist ein voller Erfolg und lässt sich ansehen, auch wenn Zuschauer die Bücher nicht kennen. Die Fans können sich nun auf eine dritte Staffel in naher Zukunft freuen.




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